Tobias Krell Der Checker-Tobi-Check

Von Frida Cohrs | 04.08.2021, 01:28 Uhr

Wissensthemen kindgerecht und mit Spaß vermitteln. Das kann Tobias in seinem Check-Format. Den KiWi-Reportern hat er verraten, welche Tiere er mag und wie er zum Kinderfernsehen kam.

„An guten Tagen bin ich 1,70 groß, aber eigentlich 1,69”, erzählt uns Tobias Krell. Er ist gut drauf, als wir, die Social Media-Gruppe, ihn im Rahmen des KiNa-Seminars interviewen. Immer gut gelaunt, spontan und humorvoll - so kennen die meisten Kinder ihn als Checker Tobi. In dieser Rolle erklärt er einfach und interessant verpackt Wissenswertes, sodass man es „checken” kann.

Aber wer ist Tobias Krell? Er ist ein großer Esser, sagt er über sich selbst. Besonders mag er Pasta, am liebsten mit Pesto. Auch hatte er bis vor fünf Jahren noch einen Hamster, der Henry Zimmermann hieß, was, wie wir finden, ein lustiger Name für einen Hamster ist. Er mag aber auch gemütliche Tiere wie Koalas und Faultiere, die viel Zeit mit Abhängen verbringen.

Tobi sitzt auf einem Sofa im Studio. Er trägt ein ganz normales T-Shirt und Jeans.

Er erzählt uns: Klamotten kaufen mag er nicht so gern und ist zu faul, extra shoppen zu gehen, um sich Kleidung für die Sendung zu kaufen. Das ist ein Grund, warum Tobi für Sendungen einfach seine normalen Klamotten trägt. Auch geschminkt wird er für Videos fast nie, aber wir erfahren, dass es bei einigen anderen Sendungen, extra Masken- und Kostümbildner gibt. Sowas würde er sich auch mal wünschen.

Tobi ist sehr witzig: Während des Interviews müssen wir viel lachen.

Und vor allem ist er neugierig. Er sagt, ein Checker sollte sich für alles begeistern können, gern dazu lernen und ausprobieren wollen und sich für nichts zu schade sein. Manchmal hat aber auch er Angst. Vor kurzem ist er Fallschirm gesprungen und er erzählt uns, schon Wochen vorher Alpträume darüber gehabt zu haben.

Auch beim Leben-Sterben-Check wusste er vorher nicht genau, wie er sich verhalten sollte, als er Kinder traf, deren Eltern verstorben waren. Diese Begegnungen waren sehr besonders für ihn. Er wollte auch schonmal vom 10-Meter-Turm im Schwimmbad springen und hat sich doch nicht getraut. Aber das findet er gar nicht schlimm. Es kostet genauso viel oder sogar mehr Mut, sich etwas nicht zu trauen. „Angst ist eigentlich etwas total Tolles und Wertvolles”, sagt er.

Dass er Checker Tobi wurde, war eigentlich sogar Zufall, da er vorher gar nicht Kinderfernsehen machen wollte. Ins Fernsehen allgemein wollte er aber schon immer, weil sein Papa Kameramann ist und er manchmal mit zu Dreharbeiten durfte.

Seitdem hat er bereits über 150 Sendungen gedreht. Wird es da nie langweilig?

„Ich habe immer Lust neue Videos zu drehen”, sagt Tobi. Aber manchmal verbringt er in einem Jahr mehr Nächte im Hotelbett als in seinem eigenen. Dann wünscht er sich ab und zu gern, zu Hause zu sein.

Tobi findet es toll, Kinder als Publikum zu haben, dann darf man auch mal Quatsch machen. Generell ist er der Meinung, dass Lernen Spaß machen muss: „Wenn man beim Lernen nicht lachen kann, ist es doof, da kann man auch zur Schule gehen.”, sagt er.