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In einem fremden Land : Zu Hause bei Familie McKenzie

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Janika (19) aus Glückstadt arbeitet ein halbes Jahr als Au pair in Australien – und berichtet regelmäßig von dort.

Der Landesteil Victoria ist für die kommenden sechs Monate meine Heimat. Genauer gesagt lebe ich für diese Zeit in Yarraville, einem Vorort von Melbourne. Diese kleine Stadt etwa acht Kilometer westlich von Melbourne hat rund 14 000 Einwohner. An manchen Punkten hat man von hier einen wunderschönen Blick auf Melbournes Skyline.

Yarraville ist ein sehr lebendiger und junger Vorort mit vielen schönen kleinen Häusern und Parks – der größte liegt direkt unserem Zuhause gegenüber. Es gibt Supermärkte und einen Sportverein. Hier wird vor allem Football gespielt. Außerdem findet man viele Spielplätze, zwei kleine Einkaufsstraßen mit Cafés, Restaurants und kleinen süßen Läden.

Mit der Bahn kann ich in nur 15 Minuten direkt ins Zentrum von Melbourne gelangen. Meistens fahre ich jedoch mit dem Auto. Ich biege nur zweimal ab und bin dann auf der West Gate Bridge, das ist eine sehr große und lange Brücke, an dessen anderen Ende Melbourne Central, also die Innenstadt, liegt. In Australien fährt man auf der linken Straßenseite. Das war die ersten Tage eine große Umstellung, aber mittlerweile habe ich mich daran schon sehr gut gewöhnt.

Ich lebe jetzt seit einem Monat in Yarraville bei meiner Gastfamilie McKenzie. Dazu gehören meine Hostmum Laura, mein Hostdad James – den alle Billy nennen –, und meine beiden Mädchen Edwina (vier Jahre) und Madeleine (elf Monate). Sie alle haben mich total herzlich aufgenommen. Laura hat mir die ersten anderthalb Wochen alles gezeigt.

Mein Wochenplan sieht meistens so aus, dass ich dienstags bis donnerstags von morgens um sieben bis etwa nachmittags um fünf oder sechs Uhr arbeite. Morgens mache ich die Mädchen fertig und frühstücke mit ihnen. Anschließend bringe ich Edwina in den Kindergarten, der am anderen Ende der Stadt in South Yarra liegt, und nachmittags hole ich sie dann auch von dort wieder ab. Die Zeit dazwischen verbringe ich mit Madeleine. Am Dienstagnachmittag fahre ich Edwina noch zu ihren Ballettstunden. Freitags arbeite ich meist von mittags um elf bis um fünf Uhr nachmittags. Die Samstage habe ich immer frei, am Sonntag und Montag habe ich frei oder einen halben Tag Arbeit. Zusätzlich babysitte ich abends manchmal noch, wenn Laura und Billy ausgehen oder eingeladen sind.

An meinen freien Tagen unternehme ich manchmal was mit meiner Gastfamilie, oft unternehme ich aber auch etwas mit anderen Au-pairs. Wir erkunden meistens Melbourne und Umgebung oder treffen uns einfach nur zum Shoppen oder Kaffeetrinken.

> Mehr über Janikas Australien-Abenteuer unter www.shz.de/kina

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erstellt am 09.Okt.2014 | 01:25 Uhr

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