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Politik : Zeltstädte für Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In letzter Zeit wird in den Nachrichten immer häufiger über Zeltlager gesprochen. Gemeint sind Notunterbringungen, die für Flüchtlinge errichtet werden. Sie fliehen aus ihrer Heimat, weil sie dort nicht mehr sicher sind.

Wer von Zeltlagern spricht, meint nicht immer Ferienlager. In den Nachrichten geht es um Zeltlager für Flüchtlinge. Manche Leute sagen auch Zeltstädte dazu. Die Flüchtlinge sind aus ihrer Heimat nach Deutschland geflohen, zum Beispiel weil dort Krieg herrscht. Nun hoffen sie, dass sie länger bei uns bleiben dürfen. Doch nicht immer gibt es in Städten oder Dörfern genug Platz. Deshalb bauen Helfer in manchen Orten Zeltstädte auf. Der Aufbau einer solchen Mini-Stadt bedeutet viel Arbeit. „Strom, Licht und Heizung müssen in die Zelte hinein“, erklärt die Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation. Auch Duschkabinen und Toiletten sind wichtig. „Zu einer Zeltstadt gehören auch Stellen zur Essensausgabe“, sagt die Expertin. Für Kinder gibt es manchmal Spielzelte. Anwohner spenden dafür zum Beispiel Spielsachen. „Auch Sportvereine kümmern sich“, sagt die Expertin. Familien werden möglichst in abgetrennten Bereichen untergebracht. Schließlich lebt man am liebsten mit Menschen zusammen, die man gut kennt. Oft wohnen die Flüchtlinge aber mit Wildfremden zusammen. Das ist nicht gerade leicht. Die Flüchtlinge stammen aus unterschiedlichen Ländern und sprechen verschiedene Sprachen. In vielen dieser Länder ist es sehr heiß. Kalte Temperaturen wie bei uns im Herbst und Winter sind die Menschen nicht gewohnt. Auch deshalb finden die Helfer: Die Flüchtlinge sollten nur kurz in der Zeltstadt leben.

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erstellt am 01.Aug.2015 | 05:28 Uhr

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