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Zeitung ohne Papier – alles online

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

„Feuer!“, diese Meldung erscheint zuallererst auf der Online-Seite, weil alles viel schneller und noch am selben Tag erscheinen kann, anders in der Zeitung. „Man kann ohne viel Aufwand Nachrichten veröffentlichen“, sagt Joachim Dreykluft, Chefredakteur von sh:z-Online. Schließlich muss kein Papier für den Druck verwendet werden.

Joachim ist noch relativ neu beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, er arbeitet erst seit neun Monaten beim sh:z. Es gibt zwei verschiedene Arten, wie man seine Nachrichten lesen kann: Einmal auf der sh:z-App und auf www.shz.de. Die App kann man abonnieren. Die Online-Seite dagegen kann man kostenlos lesen.

Einige Leute behaupten, dass Online-Nachrichten kein richtiger Journalismus sind. Doch Joachim Dreykluft sieht das anders – und meint, dass sich diese mittlerweile auch durchsetzen. Denn irgendwann, vielleicht in zehn Jahren, wird es eventuell die Zeitung aus Papier nicht mehr geben. Online-Zeitunglesen verbreitet sich nämlich immer mehr. Viele jüngere Leute lesen Zeitung nur noch im Internet, ältere dagegen eher die Papierzeitung. Doch auch unter den zehn- bis 15-jährigen Kina-Reportern ist die Meinung geteilt, ob Nachrichten online oder auf Papier besser sind.

Das Internet bieten sogar neue journalistische Möglichkeiten. Ein Kollege von Joachim Dreykluft hält sich zurzeit zum Beispiel in Kalifornien auf. In einem Onlineblog auf shz.de schreibt er jeden Tag seine Erlebnisse auf. Im Blog und online kann man schnell viel Text, Bilder und Videos veröffentlichen. Das ist in der Zeitung nicht möglich.

Doch die Kina-Reporter sind sicher: Aber die Zeitung wird durch die Kina-Seite bestimmt noch lange erhalten bleiben.

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erstellt am 04.Okt.2013 | 00:37 Uhr

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