Tiere : Wollnashorn Sascha: Fellknäuel aus der Eiszeit

Die Reste des Wollnashorns werden jetzt von Forschern untersucht.
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Die Reste des Wollnashorns werden jetzt von Forschern untersucht.

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03. März 2015, 01:19 Uhr

Was liegt denn da? Das braune Knäuel mit den zotteligen Haaren ist ein Wollnashorn. Jäger haben seine Überreste in Sibirien gefunden. Sibirien ist eine besonders kalte Gegend in Russland. Dort ist das Wollnashorn vermutlich gestorben. Forscher nannten das Tier Sascha. So heißt auch einer der Finder. Wollnashörner lebten wie Mammuts in der Eiszeit. Die Tiere sind schon vor Tausenden Jahren ausgestorben. Lebende Wollnashörner gibt es heute nicht mehr. Weil Sascha aber sehr lange im Eis lag, ist sein Körper noch recht gut erhalten. Ein Auge, ein Ohr und die hellbraune Wolle sind noch da. Einer der Forscher sprach davon, dass es ein einzigartiger Fund sei. Jetzt wollen die Forscher das Wollnashorn genau untersuchen. Wie lange das dauert, wissen sie noch nicht. Danach soll das Tier ausgestellt werden.

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