Gärtnern & Backen : Woher kommt die Walnuss?

Die Walnüsse verstecken sich gut. Deshalb kann es sein, dass man einen Walnussbaum erst gar nicht erkennt.
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Die Walnüsse verstecken sich gut. Deshalb kann es sein, dass man einen Walnussbaum erst gar nicht erkennt.

Mit dem Gartenprojekt Villekula lernst du auf Kina regelmäßig etwas über die Natur und das Gärtnern. Und manchmal auch Backen.

shz.de von
19. November 2015, 18:56 Uhr

Weihnachtszeit ist Nusszeit. Die Gartenkinder haben im September Walnüsse geerntet. Es war gar nicht so leicht, den Walnussbaum zu finden. Auf dem Villekula-Land gibt es einen und im Hochzeitswald nebenan noch zwei weitere.

Walnussbäume müssen erst eine ganze Weile wachsen, bis sie wirklich Walnüsse als Früchte tragen. Darum kann es auch sein, dass jemand, der sich nicht so gut auskennt mit der Baumbestimmung, erst recht spät merkt, dass er einen Walnussbaum auf dem Grundstück hat. Wenn man aber einen hat, so wie wir auf dem Villekula-Land, ist es eine große Freude, wenn endlich das erste Mal Früchte an dem Baum hängen. Im ersten Jahr, in dem der Baum Früchte trägt, fällt die Ernte meist noch sehr sehr klein aus. Von Jahr zu Jahr wird sie immer üppiger.

Zunächst sieht die Walnuss allerdings gar nicht aus wie die, die wir an Weihnachten unterm Tannenbaum knacken und verspeisen. Nein, sie hat eine grüne, recht glatte und dicke Schale, die man erst entfernen muss, bevor die braune, harte Schale zum Vorschein kommt. Dabei sollte man unbedingt Handschuhe tragen, denn diese grüne Schale färbt die Hände braun. Weshalb Walnüsse auch gerne als Färbemittel benutzt werden.

Die Walnüsse haben wir zum Trocknen in einem Zwiebelnetz im warmen Zimmer aufgehängt. Jetzt sind sie sogar bis nach Weihnachten haltbar. Wenn wir nicht schon vorher ganz viele Walnussrauten daraus backen.

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