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Handwerk : Wo Niklas hobelt, fallen nur kleine Späne

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wie wird aus Holz ein Fensterrahmen? Das entdeckst du mit den Kina-Reportern in der Tischlerei.

Es liegt ein feiner Holzgeruch in der Luft in der Tischlerei Graewin in Brunsholm. Der Chef Peter Graewin erklärt uns, wie aus einem Stück Holz ein Fensterrahmen entsteht.

Ich darf sogar selbst hobeln. Das ist gar nicht so einfach wie gedacht. Ich muss mit einem Hobel über ein Holzstück gleiten, um das Holz zu bearbeiten. Wenn ich es richtig mache, fallen geriffelte Holzspäne. Doch bei mir fallen keine. Es ist sehr spannend das auszuprobieren, weil es leicht aussieht, aber nicht leicht ist. Man braucht fürs Hobeln eine bestimmte Technik und Kraft. Ich soll den Hobel auf das Holz aufsetzen und dann mit Schwung über den Balken fahren.

Wir drehen ein Video in der Tischlerei und ich mache sogar ein Interview mit dem Chef, in dem ich ihn mit Fragen löchere. Peter Graewin erklärt, wie ein Stück Holz zum Fensterrahmen wird: Am Anfang wird das gelieferte Holz zerkleinert. Danach wird dieses Holz mit einer Maschine aufgetrennt. Dann wird es gehobelt und gefräst. Die Stücke leimt der Tischler zusammen. Den Leimgeruch rieche ich auch beim Interview. Peter Graewin erklärt, dass seine Tischlerei auf Fenster und Türen für Altbau- und Reetdachhäuser spezialisiert ist. Um Tischler zu werden, braucht man Interesse am Holz und Handwerk, aber auch Geschick ist in diesem Beruf wichtig. Wer zwei linke Hände hat, wie ich, wird wahrscheinlich kein Tischler.

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erstellt am 29.Okt.2014 | 01:37 Uhr

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