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Schule : „Wir können unseren Fantasien und Ideen freien Lauf lassen“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach vier Jahren geht für Jarle und Joana die Zeit an ihrer Grundschule bald zu Ende. Schade, sagen beide. Denn sie finden ihre Schule richtig super. Nun hat sie sogar einen Preis gewonnen.

shz.de von
erstellt am 09.Jun.2016 | 01:30 Uhr

Sie ist die Beste: die Grundschule auf dem Süsteresch im Bundesland Niedersachsen. Gestern bekam die Schule den Deutschen Schulpreis verliehen. Jarle und Joana erzählen im Kina-Interview, was das Besondere an ihrer Schule ist.

Was findet ihr an eurer Schule toll?

Jarle: Die Selbstlernzeit ist toll. Die ist in den ersten beiden Stunden. Dann dürfen wir uns jeder für sich aussuchen, ob wir lieber Mathe oder Deutsch machen wollen. Wir können zum Beispiel selbst am Computer eine Geschichte schreiben oder eine Geschichte lesen. Oder man macht eben Mathe. Oder alles Mögliche halt. Wir müssen noch nicht mal sagen, was wir machen. Wir gehen einfach alle an die Arbeit.

Was bedeutet euch diese Freiheit beim Lernen?

Jarle: Es bringt uns sehr viel. Wir können unseren Fantasien und Ideen freien Lauf lassen. Das ist sehr wichtig, auch für später.

Was gefällt euch noch an der Schule?

Joana: Wir haben hier noch eine Experten-AG. Da hat jeder jetzt über ein halbes Jahr ein Thema vorbereitet, mit den Programmen Powerpoint und Word. Ich werde diesen Freitag mein Thema präsentieren. Ich hatte das Thema Katzen gewählt und darüber ein halbes Jahr lang geforscht.

Gibt es denn auch etwas, was ihr nicht so gut findet an der Schule?

Jarle: Das mit den Schüleraufsichten. Die sind ganz speziell dafür da, wenn sich jemand wehgetan hat, um zu helfen. Oder um Streit zu schlichten. Das klappt nicht immer ganz so gut. Wir rennen nämlich in der Schule, obwohl das verboten ist. Das haben Joana und ich auch schon gemacht.

Und könnten die Lehrer etwas verbessern?

Joana: Mir fällt nichts ein. Das ist eine ganz tolle Schule hier. Ich freue mich riesig, noch hier sein zu dürfen, weil ich ja bald auf eine andere Schule gehe nach den Sommerferien.

 

 

 

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