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Welt : Windkrafträder: Für die Umwelt gut, doch für Fledermäuse eine Gefahr

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Viele Fledermäuse sterben, weil sie von einem Windrad erwischt werden.

Sie wohnen in Höhlen, an Häusern und in Ställen: Fledermäuse. Viele von ihnen leben auch im Wald und gehen dort auf die Jagd. Manche Fledermäuse sausen dabei mit etwa 50 Kilometern pro Stunde über die Baumwipfel. Das ist ganz schön schnell! In manchen Wäldern bauen Menschen den Fledermäusen jedoch Hindernisse in den Weg: Zum Beispiel Windkrafträder. Diese sollen ohne Abgase Strom erzeugen. Das ist gut für das Klima, aber schlecht für die Fledermäuse. Darüber berichteten Forscher am Dienstag.

Beim Jagen konzentrieren sich die Tiere ganz auf die Mücken und Motten, die sie gerne essen. Die Fachleute sagen: Viele Fledermäuse sterben, weil sie von einem Windrad erwischt werden. „Das ist ein großes, großes Problem“, sagt ein Fledermaus-Forscher. Vertreter von Windkraft-Firmen schätzen das Problem hingegen nicht so groß ein.

Fledermäuse sind sehr selten und geschützt. Wenn du zum Beispiel ein Quartier im Wald entdeckst, musst du es unbedingt in Ruhe lassen.

Experten haben einige Vorschläge gemacht, wie man die Fledermäuse besser vor den Windkrafträdern schützen könnte.

Teilweise werden die Anlagen zum Beispiel abgeschaltet, wenn die Tiere jagen. In dieser Zeit können die Anlagen natürlich keinen Strom erzeugen.

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erstellt am 08.Feb.2017 | 03:52 Uhr

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