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Buchtipp : Wilde Abenteuer mit der wilden Meute

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Stellt euch vor, ihr lebt zusammen mit ganz vielen andere Kindern auf einem Hausboot. Erwachsene gucken nur alle paar Monate mal vorbei. Ihr könnt toben und spielen und am Lagerfeuer sitzen…

Klasse Idee? Das finden Pola und ihre Geschwister auch! Pola ist zwölf, vermutlich die älteste der wilden Meute und deswegen die Bestimmerin. Zusammen mit ihren zwölf Geschwistern lebt sie auf einem Hausboot. (Pflege)mutter Tineke sucht überall in der Welt ihre große Liebe: Polas Vater. Die 13 kommen aber auch ohne Eltern ganz gut klar, denn alle können irgend etwas Nützliches.

Zum Beispiel Knut: Der redet zwar wenig, kocht aber klasse. Wladimir kann Apparate bauen, Wolke spricht mit Tieren und Antonia hat ganz viele Bücher gelesen und kennt sich deswegen immer aus. Zur Schule gehen sie auch. Und wenn es ein Problem gibt, halten sie Geschwisterrat am Lagerfeuer.

Aber als die Frau vom Jugendamt ihnen immer mehr auf die Pelle rückt und nach einer Mutter verlangt, die Meute sich einen neuen Liegeplatz für ihr Hausboot suchen muss und überall in der Stadt mysteriöse Löcher auf ihrer Wiese merkwürdige Wesen auftauchen, hilft auch ein Geschiwsterrat nicht mehr. Die wilde Meute teilt sich auf und bricht zu zwei abenteuerlichen Expeditionen auf: Die einen suchen Polas Vater und die anderen einen neuen Liegeplatz.

Wer wissen will, wie die Expeditionen verlaufen und welche Rollen ein U-Boot, ein Schauspieler und ein Mann mit einem verschwundenen Zwillingsbruder dabei spielen, sollte sich der wilden Meute anschließen – und 303 Seiten lang wilde Abenteuer erleben!


Ilse Bos (Text), Line Fass (Illustrationen), „Die wilde Meute“. Ab 10 Jahre. 303 Seiten. 17.90 Euro. Verlag: Urachhaus.

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erstellt am 04.Jul.2017 | 01:19 Uhr

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