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Buchtipp : Wigald will Wikinger werden

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Wigald trägt zwar einen Helm, einen Lederkittel und eine Hose aus Seehundfell, aber das macht leider noch keinen echten Wikinger aus ihm. Das möchte der Junge in dem Buch „Wigald der Wikinger und die Felsenkeksräuber“ aber unbedingt werden! Natürlich gehört auch ein langer roter Bart dazu. Jeden Morgen schaut Wigald nach, ob auf seinem Kinn schon etwas sprießt. Bisher Fehlanzeige!

Er bedauert, dass die Zeiten vorbei sind, in denen die Wikinger Raubzüge unternommen und Abenteuer auf hoher See erlebt haben. Wigalds Vater ist darüber heilfroh, weil er bereits beim Abwaschen seekrank wird. Die Wikinger von heute schlafen am liebsten, stricken und graben den Garten um. „Alles so laaaaangweilig!“, findet Wigald. Doch dann erzählt der König davon, wie er einmal fünftausend Soldaten besiegt und eine Insel versenkt hat. Wigald ist beeindruckt. Er schwänzt das Körbe flechten und baut sich zusammen mit seinen Freunden ein Schiff aus einem Fass. Die sagenhaft leckeren Nusskekse des Bäckers auf der anderen Seite des Teichs sollen geplündert werden. Doch so einfach geht das nicht...

„Wigald der Wikinger und die Felsenkeksräuber“ ist ein lustiges Buch. Man lacht über den pupsenden Hund Grummel und Wigalds starke Mutter Grimhild.

Odin Redbeard, „Wigald der Wikinger und die Felsenkeksräuber“. Ab 7 Jahren. 112 Seiten. 8,99 Euro. Verlag: Fischer KJB.

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