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Buchtipp : Wie überlebt ein Robotermädchen auf einer Insel?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2017 | 01:47 Uhr

Ein Schiff, das Roboter geladen hat, gerät auf dem Meer in einen Sturm und sinkt. Einer der Roboter wird an eine Insel gespült und durch die Pfote eines Otters versehentlich angeschaltet. Es handelt sich um das Robotermädchen Roz. Es ist die Hauptfigur im Buch „Das Wunder der wilden Insel“.

Roz freut sich darauf, Neues zu lernen und Aufgaben zu lösen. Doch sie hat keinen blassen Schimmer, wie man in der Wildnis überlebt. Die Inseltiere sind auch keine Hilfe. Fuchs, Dachs, Biber und all die anderen stehen ihr erst einmal feindselig gegenüber. Schließlich haben sie noch nie einen Roboter gesehen.

Eines Tages findet Roz ein verwaistes Gänseei. Sie kümmert sich voller Hingabe um das Küken, das daraus schlüpft und nennt es Leuchtschnabel. Roz bringt ihm alles bei, was es wissen muss. Also fliegen, schwimmen und fressen. Die anderen Tiere beginnen, Vertrauen zu fassen. Wird sie vielleicht doch noch in die Gemeinschaft aufgenommen? Der Kinderroman hat kurze Kapitel, ist sehr spannend und erzählt von Freundschaft, Zusammenhalt und Trennung. Man mag diese ungewöhnliche Geschichte sofort. Besonders Roz mag man – den Roboter mit den sanft blinkenden Augen, der von Seite zu Seite mehr Kratzer und Beulen bekommt.

Peter Brown, „Das Wunder der wilden Insel“. Ab 10 Jahren. 284 Seiten. 14,99 Euro. Verlag: cbt.

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