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Wissen, wie’s geht : Wie hält man eine besondere Rede?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Knallhart sei sie gewesen und ziemlich deutlich. So sprechen gerade eine Menge Menschen über eine Rede. Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto) hat diese Rede am Wochenende in der Stadt Sydney in Australien gehalten. Sie sprach dabei viel über die Kämpfe im Land Ukraine. Experten sagen: Das war eine ziemlich gute Rede.

Doch was macht eine gute Rede eigentlich aus? „In einer guten Rede muss das richtige Thema zur richtigen Zeit angesprochen werden“, sagt Experte Thilo von Trotha. Er hat schon für viele Politiker Reden geschrieben.

Am besten wählt man also ein Thema, über das gerade viele Menschen sprechen, sagt der Fachmann – wie die Probleme in der Ukraine. „Dann hören die Leute auch interessiert zu“, erklärt er.

Viele Redner verwenden zudem gern Sprachbilder. Damit sind Ausdrücke gemeint, durch die im Kopf des Zuhörers Bilder entstehen.

Angela Merkel benutzte in ihrer Rede das Wort „Flächenbrand“. Damit ist eigentlich ein großes Feuer gemeint. Doch die Kanzlerin wollte damit beschreiben, dass sich manchmal auch Kämpfe so schnell und gefährlich wie ein Feuer ausbreiten. „Sprachbilder sind sehr stark“, sagt der Fachmann. „Sie können das, was der Redner sagen will, noch verstärken.“ Sie müssen aber gut passen und logisch sein – wie Flächenbrand eben.

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erstellt am 18.Nov.2014 | 01:18 Uhr

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