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Wie der Steinbock zurück in die Alpen kam

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wer an ein Tier aus den Alpen denkt, dem fällt bestimmt auch der Steinbock ein. Dort lebt das Tier mit den gewaltigen Hörnern an steilen, felsigen Hängen. Doch das war nicht immer so. Die Steinböcke waren in den Alpen nämlich vor langer Zeit nahezu ausgerottet. Menschen hatten die Tiere erlegt oder erschossen. Vor rund 200 Jahren gab es nur noch etwa 60 bis 80 Tiere in den italienischen Alpen. Die Schweiz wollte aber auch wieder Steinböcke in den Bergen haben. Der damalige König von Italien verkaufte allerdings keine Steinböcke.

Deswegen beauftragte die Schweiz Wilderer. Sie stahlen einige Steinböcke aus Italien und schmuggelten sie zu Fuß im Rucksack in die Schweiz. Wenige Jahre später wurden dann Steinböcke in der Schweiz ausgesetzt. Auch andere Länder siedelten den Steinbock wieder in den Alpen an. Heute leben in dem Gebirge wieder etwa 40 000 Steinböcke.

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erstellt am 24.Sep.2013 | 00:34 Uhr

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