Hörbuch-Tipp : Wie Alea ihre Wasser-Angst besiegt

„Alea Aquarius. Der Ruf des Wassers“.
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„Alea Aquarius. Der Ruf des Wassers“.

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30. Juli 2015, 05:10 Uhr

Alea hat gelernt, sich vor Wasser in Acht zu nehmen. So hat es ihre Pflegemutter ihr eingeschärft. Sogar um Pfützen macht das Mädchen einen Bogen, um ja keinen Spritzer abzubekommen. Trinken darf Alea nur warme Getränke. Außerdem hat sie immer Lederhandschuhe an – auch im Sommer.

Was steckt bloß dahinter? Leidet das Mädchen etwa unter einer seltenen Krankheit? „Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers“ ist ein geheimnisvolles Hörbuch.

Als die Pflegemutter ins Krankenhaus muss, befürchtet Alea, in eine neue Familie zu kommen. Sie reißt aus.

Auf der Flucht schließt sie sich drei Kindern an, die sie im Hamburger Hafen kennengelernt hat. Sie heißen Ben, Tess und Sammy. Die Kinder sind allein auf einem alten Segelboot unterwegs und haben bereits die halbe Welt gesehen.

Bei einem Sturm wird Alea über Bord geschleudert. Dabei entdeckt sie etwas, das ihr Leben verändert. Am Ende finden die Kinder im Bauch eines toten Wals eine Glaskugel mit einer Botschaft.

Das Hörbuch ist der erste Teil einer größeren Meermädchen-Saga. Vier weitere Folgen sollen noch erscheinen. Die Sprecherin hat eine ungewöhnliche Stimme, so dass man ihr gerne zuhört. Besonders die Szenen unter Wasser klingen super.

Tanya Stewner, „Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers“. Ab 10 Jahren. 4 CDs mit 306 Minuten Spielzeit. 16,99 Euro. Oetinger Audio Verlag.

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