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Kindernachrichten

20. Oktober 2017 | 12:53 Uhr

Wer wählen geht, bestimmt mit

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 13.Mär.2016 | 16:52 Uhr

Am Sonntag hatten viele Leute in Deutschland ein Ziel: Sie wollten ein Wahllokal besuchen. Solche Wahllokale gab es in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.

Denn dort standen gestern Landtagswahlen an. Dabei entscheiden Wähler: Welche Parteien und Politiker sollen in ihrem Bundesland für einige Jahre das Sagen haben? Die Wähler tun das, in dem sie Kreuzchen auf Wahlzetteln machen. Die werden dann in große Boxen geworfen. Das Ganze passiert am Wahltag an einem besonderen Ort: im Wahllokal.

Abends öffnen Helfer dann die Boxen und zählen die Kreuzchen. So kommt heraus, wie die Wähler entschieden haben. Ein Teil der Menschen geht aber gar nicht wählen. Diese Gruppe bezeichnet man als Nichtwähler. Dass Leute nicht wählen gehen, hat verschiedene Gründe: Manche vergessen die Wahl einfach oder wissen nicht, dass gewählt wird. Manche wählen auch absichtlich nicht: Sie haben das Gefühl, dass sich die Politiker nicht für ihre Sorgen interessieren. Viele Menschen finden es schade, wenn Leute nicht wählen gehen. Denn dass es in Deutschland Wahlen gibt, ist ein Zeichen dafür, dass wir in einer Demokratie leben. Das Volk bestimmt durch Wahlen die Politik mit. Ein bisschen verrät das auch schon das Wort Demokratie.

Der Begriff kommt aus dem Griechischen. Er setzt sich aus demos und kratein zusammen. Demos bedeutet Volk und kratein herrschen. Das Volk soll also bestimmen, was in seinem Land passiert. Dafür wählen Menschen Vertreter, von denen sie hoffen, dass sie in ihrem Sinne handeln.

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