Kultur : Wer in ein anderes Land zieht, ist ein Migrant

Viele Menschen aus Afrika machen sich auf den Weg nach Europa. Darüber wollen Politiker bei einem Treffen am Mittwoch und Donnerstag sprechen.
Viele Menschen aus Afrika machen sich auf den Weg nach Europa. Darüber wollen Politiker bei einem Treffen am Mittwoch und Donnerstag sprechen.

Hier erfährst du, wann man von Migration spricht.

shz.de von
11. November 2015, 05:22 Uhr

Wir Menschen sind in Bewegung! Ständig zieht irgendjemand in ein anderes Land um. Zum Beispiel wandert ein Deutscher in das Land Schweiz aus, um dort zu arbeiten. Oder ein Schwede zieht nach Deutschland, weil er hier eine Freundin hat. Es kann aber auch sein, dass Leute innerhalb eines Landes umziehen: zum Beispiel von Berlin nach München oder von Hamburg nach Köln.

Fachleute haben einen besonderen Ausdruck für dieses Umziehen. Sie sagen dazu Migration. Das Wort „migrare“ ist lateinisch und bedeutet wandern. Die Menschen, die sich auf den Weg machen, nennt man Migranten. Bei uns ist häufig von Migranten die Rede, wenn Leute zu uns kommen.

Die Gründe für Migration sind ganz unterschiedlich. Manche Menschen verlassen ihre Heimat freiwillig, weil sie woanders einen coolen Job gefunden haben.

Viele Menschen gehen aber auch unfreiwillig. Sie laufen vor Kriegen oder Armut davon und hoffen woanders auf ein besseres Leben. Auch solche Flüchtlinge sind Migranten, sagen viele Experten.

Um das Thema Migration geht es auch heute und morgen auf der Insel Malta. Dort wollen viele Politiker zusammenkommen. Und zwar Politiker aus Afrika und aus der Europäischen Union. Das ist eine Gemeinschaft von 28 Ländern in Europa.

Viele Menschen aus Afrika machen sich auf den Weg nach Europa. Sie fliehen vor Kriegen oder Armut. Die Strecken, die sie nach Europa nehmen, sind oft gefährlich.

Die Politiker wollen an den beiden Tagen über verschiedene Themen sprechen. Zum Beispiel darüber, was man tun kann, um die Lage in vielen afrikanischen Ländern zu verbessern. Damit Afrikaner nicht aus Verzweiflung ihre Heimat verlassen.

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