Politik : Wer gewinnt die Wahl?

 Figuren der beiden Kandidaten: Donald Trump und Hillary Clinton.
Figuren der beiden Kandidaten: Donald Trump und Hillary Clinton.

Die US-Wahlen sind in vollem Gange: Donald Trump tritt gegen seine Mitstreiterin Hillary Clinton an.

shz.de von
20. Oktober 2016, 01:47 Uhr

Bei der Wahl des neuen Präsidenten kommt es in den USA auf viele Teile des Landes an. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind in genau 52 Bundesstaaten 

aufgeteilt. In jedem dieser Teile wird gewählt. Vorher bestimmen die beiden großen Parteien für jeden Bundesstaat jedoch die Wahlmänner.

Wie viele es tatsächlich sind, hängt vor allem davon ab, wie viel Einwohner der Bundesstaat hat.

Die Wähler entscheiden dann bei der Wahl, für welchen Kandidaten die Wahlmänner aus ihrem Bundesstaat stimmen sollen. Das Besondere am Wahlsystem in den USA ist: Den Kandidaten reicht auch nur ein sehr kleiner Vorsprung, um alle Stimmen der Wahlmänner 

zu bekommen. Das bedeutet genauer: Es spielt keine Rolle, ob jemand in einem Staat knapp oder mit deutlichem Abstand gewinnt. Am Ende stimmen meistens alle Wahlmänner eines Bundesstaates für denselben Kandidaten. Für die Kandidaten kommt es also darauf an, in möglichst vielen und großen Bundesstaaten zu gewinnen. Knappe Niederlagen bringen den Kandidaten hingegen nichts. Insgesamt gibt es 538 Wahlmänner. Wer Präsident oder Präsidentin werden möchte, braucht jedoch mindestens 270 ihrer Stimmen.

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