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Sport : „Wenn Wind ist, surfe ich!“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Leander (13) saust mit dem Surfboard über das Meer – und ist dabei richtig gut.

shz.de von
erstellt am 03.Jun.2015 | 01:19 Uhr

Wind, Wasser Wellen – das sind seine Elemente. Leander Oldenburg, 13 Jahre, von der Insel Föhr surft für sein Leben gern. An Pfingsten räumte er beim Föhr-Cup 2015 richtig ab, gewann die Jugendwertung und fuhr die schnellste Runde. Im Kina-Interview erzählt Leander, wie er zum Surfen kam, was das coole an dem Sport ist und was er später werden möchte.

Leander, wie lange surfst du schon?
Seit ich acht Jahre alt war, also jetzt fünf Jahre.


Wie bist du auf den Sport gekommen?
Ich habe es einfach mal probiert. Ich habe die Surfer hier immer auf dem Wasser ihre Tricks machen sehen und dachte mir: Hey, das will ich auch mal können.


Was findest du so cool am Surfen?
Man kann viele Tricks machen und die Geschwindigkeit ist echt cool. Wenn man draußen auf den Wellen ist, fühlt man sich frei und man vergisst wirklich alles. Es ist perfekt zum Abschalten. Man ist mit sich alleine und nimmt seine Umgebung nicht mehr war.


Wie oft surfst du?
So oft wie ich kann. Es kommt immer auf den Wind an. Wenn keiner da ist, kann ich auch nicht raus. Aber wenn Wind ist, geh ich surfen.

Was war bisher dein größter Erfolg?
Die Regatta vor zwei Wochen war für mich schon ein Highlight. Und dass ich letzten Sommer Sponsoren gefunden habe, ist auch echt cool. Da hatte mich ein Profi-Surfer aus Hamburg gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte, und da habe ich natürlich ja gesagt.

Was war beim Föhr-Cup so besonders?
Ich habe überhaupt nicht mit dem Ergebnis gerechnet, da es ja mein erstes Rennen war. Ich habe einfach versucht, so zu fahren wie immer. Die Tage vorher war guter Wind, ich konnte also viel üben. Das hat mir geholfen. Außerdem waren nicht so viele Jugendliche da. Aber insgesamt, also mit den Erwachsenen, habe ich die achtbeste Rundenzeit gehabt. Als ich das gesehen habe, war ich wirklich überrascht.


Möchtest du später einen Beruf haben, bei dem du surfen kannst?
Surflehrer oder eine eigene Surfschule könnte ich mir schon vorstellen. Aber ich bin mir noch nicht sicher. Erstmal möchte ich einfach nur surfen, was dann kommt werden wir sehen.

Leander wird also weiter trainieren. Und wer weiß, wenn es weiter so gut für ihn läuft, werden wir ihn vielleicht einmal bei den Olympischen Spielen surfen sehen…

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