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Blaulichttag : Wasser marsch und laute Sirenen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Wochenende waren „Blaulichttage“ in Flensburg. Unsere Kina-Reporterin Sophie Herrmann war dabei und hat viele Fragen gestellt.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2017 | 15:34 Uhr

Am Wochenende war ich für die Kindernachrichten am Flensburger Hafen. Dort fanden wieder die „Blaulichttage“ statt. Erst konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, was das sein soll. Doch als ich dort ankam und jede Menge Feuerwehrautos, Krankenwagen und Polizeifahrzeuge rund um die Hafenspitze standen, wurde mir klar: Jeder der irgendetwas mit Blaulicht zu tun hat, war hier dabei. „Wir wollen auf uns aufmerksam machen und zeigen was wir können“, erzählte mir Thorben Mangelsen von der Freiwilligen Feuerwehr Flensburg. Außerdem sagte er, dass sie auch Werbung für sich machen wollen, damit sich junge Menschen vielleicht für die Feuerwehr interessieren könnten

Organisiert hat den Blaulichttag Hanspeter Schwartz von der Bundespolizei. Diese war dabei und 15 weitere Organisationen. Sogar die dänische Polizei ist nach Flensburg gekommen. An den Infoständen waren ebenso Leute vom Zoll, von der Seenotrettung und unter anderem die ehrenamtlichen Mitarbeiter von den Maltesern. Da arbeitet auch mein Onkel Jörg und Karin Hackbarth. Ich durfte mir den Krankenwagen von innen genauer ansehen und bekam gleich noch einen Druckverband um den Finger gewickelt. Den Wagen haben sie dort stehen, um ihn beispielsweise Kindern zu zeigen, damit diese keine Angst davor haben.

Bei der Feuerwehr traf ich zwei Mädchen in meinem Alter. Amy Kock und Lana Atßmar. Sie erzählten mir, dass sie den Besuchern den Einsatzwagen und seine Ausstattung zeigen und ein Löschspiel betreuen. Bei der Bundespolizei traf ich Florian Barz, der an einem riesen Fahrzeug stand. Ich fragte ihn was das ist und er erklärte mir, dass das ein Wasserwerfer 10  000 ist. Wie der Name schon sagt, passen 10  000 Liter Wasser in den Tank. Der Wasserstrahl hat eine Reichweite von 56 Metern und wird hauptsächlich bei Krawallen eingesetzt. Dann war ich bei der Verkehrs Wacht. Dort konnte ich mit Bernd Schindler sprechen. Er erzählte mir, dass er regelmäßig Schulen besucht und erklärt, was der Tote Winkel ist. Bei solch einer kostenlosen Aktion bringt er einen LKW oder Bus mit (bei Interesse ein Mail an schindler@vwfl.de). An diesem Tag flog ein Rettungshubschrauber über den Hafen und die Feuerwehr schnitt einen Menschen aus einem Autowrack heraus. Auch wurde ein Mann aus dem Wasser gezogen. Besonders cool fand ich die Polizeihunde, die einen Mann auf seiner Flucht stellten und zudem nach Drogen suchten. Der Blaulichttag findet übrigens alle zwei Jahre statt.

 

 

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