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Buchtipp : Was Tiere im Winter machen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Im Winter wird die Tierwelt ziemlich ruhig. Denn viele Lebewesen stellen ihre Energie dann auf Sparflamme. Welches Tier Winterschlaf oder -ruhe hält, erfährst du in diesem Buch.

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2015 | 05:27 Uhr

Der Wind zerrt die letzten Blätter von den Bäumen. Wer das Haus verlassen muss, schlüpft in Wollpulli und warme Jacke. Denn draußen ist es bitterkalt. Was machen jetzt Igel, Eichhörnchen oder Frosch? Davon erzählt das Sachbuch „Schlaft gut, bis der Frühling kommt“ in vielen Bildern.

Das Murmeltier zum Beispiel legt sich einfach schlafen – und zwar mehrere Monate lang! Insgesamt werden zwölf Tiere vorgestellt, jedes auf einer Doppelseite.

Man sieht und liest, wie eine Haselmaus lebt, wie viele Junge sie bekommt und eben, wie sie den Winter übersteht: Im Herbst frisst sie so viel, dass sich ihr Körpergewicht verdoppelt. Dann baut sie sich in einer Erdhöhle oder einem hohlen Baumstumpf ein kugeliges Bett aus Halmen, Blättern und Moos, rollt sich zusammen und schläft bis April.

Der Feldhamster dagegen hält in seiner unterirdischen Wohnkammer lediglich Winterruhe. Das heißt, er wacht immer mal wieder auf, um nach Nahrung zu suchen. Oder von seinen Vorräten zu fressen.

Schnecken und Kröten erstarren im Winter wie Wasser zu Eis. Nur so können sie die kalte Jahreszeit überleben. Bis die Sonne wieder warm genug scheint, um sie aufzuwecken.

 

Susanne Riha, „Schlaft gut, bis der Frühling kommt. Winterschlaf und Winterruhe“. Ab 6 Jahren. 32 Seiten. 16,95 Euro. Velag: Annette Betz.

 

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