Leute : Was macht eigentlich Danyiom?

Danyiom hat den Titelsong zum Film gesungen – und seine Fans haben immer noch ein Herz für ihren „The-Voice“-Star.
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Danyiom hat den Titelsong zum Film gesungen – und seine Fans haben immer noch ein Herz für ihren „The-Voice“-Star.

Bei der Filmpremiere des Films „Ooops! Die Arche ist weg“ trafen Fans den Sieger von „The Voice Kids 2014“.

shz.de von
25. Juli 2015, 11:04 Uhr

Wir trafen Danyiom Mesmer, der die zweite Staffel der Musik-Castingshow „The Voice Kids“ gewonnen hat zum Kina-Interview in Hamburg. Denn er singt den Titelsong „Lucky Day“ in dem Animationsfilm „Ooops! Die Arche ist weg“.

Danyiom, wie findest du den Song?
Der Text und die Melodie sind gut, und sie passen zum Film. Es hat viel Spaß gemacht, ihn einzusingen.
Hast du Gesangsvorbilder?
Ja, Michael Jackson, Steve Wonder – und Justin Bieber. Der ist aber nur gesanglich mein Vorbild!
Du hast 2014 bei „The Voice Kids“ gewonnen. Was hat die Castingshow für dich bewirkt?
Direkt danach war ziemlich viel Rummel, und ich konnte mich nicht auf meine eigene Karriere konzentrieren. Jetzt hat sich alles beruhigt. Ich habe meinen ersten Plattenvertrag unterschrieben und bin zufrieden mit der Situation.
Hast du Tipps für Kinder, die an einer Castingshow teilnehmen wollen?
Sie sollten mit Spaß an die Sache herangehen. Dann kommt der Rest von ganz allein. Ehrgeiz ist zwar wichtig, aber wer zu hohe Erwartungen hat, kann schnell enttäuscht werden.
Verliert man dabei nicht schnell den Spaß?
Nein, aber man lässt sich schnell mitreißen von diesem Konkurrenzkampf und ist nur noch in seinem Zimmer und übt und übt. Man sollte schon üben, aber auch Spaß dabei haben. Wer sich immer nur in seinem Zimmer verkriecht und nur an seine Karriere denkt, der lernt ja auch nicht die vielen neuen Leute kennen – Freunde. Das sollte man auch genießen.
Wie bist du zu „The Voice Kids“ gekommen?
Freunde meiner Mutter haben mir immer gesagt, dass ich gut singe. Das habe ich nicht so richtig geglaubt. Wenn man das aber immer wieder gesagt bekommt, dann muss da ja was dran sein. Als ein Freund mir sagte, dass es „The Voice of Germany“ auch für Kinder gibt, dachte ich mir: Da mache ich mal mit!
Braucht man dafür nicht viel Mut?
Darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Erst wenn man da steht und vor Leuten singt, wird man nervös und bekommt Lampenfieber.
Wie war das mit deinem Lampenfieber?
Bei den ‚Blind Auditions‘, also der ersten Runde im Fernsehen, ist mir hinter der Bühne der Text nicht mehr eingefallen. Auf der Bühne geht ja die Musik nicht sofort los – es ist so ruhig und alle schauen dich an. Mein Hals war ganz trocken, und deshalb war der erste Ton ganz rau. Das hat sich dann zu dem Song aber sogar besser angehört. Aber diese Erfahrung war krass.
Du bist aber nicht nur ein guter Sänger, sondern auch ein guter Basketballer. Wie passt das zusammen?
Beim Basketball kann ich mich körperlich verausgaben. Beim Singen kann ich Freude und Frust herauslassen.
Wenn du dich jetzt für eines von beidem entscheiden müsstest: Was würdest du wählen?
Im Moment eher Singen, aber Basketball wird immer Teil meines Lebens bleiben.


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