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Ein Schuljahr in Norwegen : Was bleibt von einem Jahr im Ausland?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zurück aus Norwegen: Kina-Reporter Luis berichtet

shz.de von
erstellt am 14.Jul.2017 | 23:56 Uhr

Ein Schuljahr lang war Kina-Reporter Luis (15) im Norden Norwegens in Tana zu Hause. Von dort hat er ein bis zwei Mal im Monat für Kina berichtet. Jetzt ist er zurück bei seiner Familie in Aumühle bei Hamburg und hat aufgeschrieben, was von dem Jahr in der Ferne bleibt:

Ich bin jetzt schon seit einigen Tagen wieder in Deutschland und langsam merke ich, wie mich das Jahr oberhalb vom Polarkreis wirklich verändert hat. Das Wetter kommt mir viel zu warm vor, und ich habe Schwierigkeiten, Leute zu verstehen, die Deutsch mit einem Dialekt oder Akzent sprechen.

Natürlich habe ich mich auch sehr gefreut, meine Familie und Freunde wieder zu sehen, aber gleichzeitig vermisse ich auch meine norwegische Gastfamilie und meine Freunde dort.

Norwegen ist ein wunderschönes Land und die samische Kultur, in der ich für ein Jahr leben durfte, wird in einer bestimmten Art und Weise immer ein Teil von mir sein. Ich konnte viel lernen in diesem Jahr, aber das Wichtigste ist eigentlich, dass, wenn man etwas wirklich möchte, dann darf man diesen Wunsch niemals aufgeben.

Mein Schuljahr wurde mit einem Abschiedsfest und der Zeugnisübergabe abgeschlossen. Weil auch alle anderen Schüler meiner Klasse diese Schule beendet haben und nach den Sommerferien auf verschiedene weiterführende Schulen gehen werden, haben wir noch für eine Woche gemeinsam eine Klassenfahrt nach Schweden gemacht.

Nach Norwegen und besonders nach Tana werde ich immer zurückkehren, und es gibt schon Reisepläne für den Oktober, wenn die Rentiere wieder gesammelt werden.

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