Warum Sebastian Vettel abends zu Mittag isst

In Singapur fährt Sebastian Vettel an diesem Wochenende seine Runden.
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In Singapur fährt Sebastian Vettel an diesem Wochenende seine Runden.

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19. September 2013, 00:36 Uhr

Ein besonderes Rennen wartet diesen Sonntag auf Sebastian Vettel und seine Formel-1-Kollegen: Sie fahren abends im Dunkeln, die Strecke ist aber hell beleuchtet. Zudem geht es über Straßen, auf denen sonst normale Autos unterwegs sind. Denn die Strecke führt durch die Stadt Singapur.

Singapur ist nicht nur eine Stadt, sondern auch ein Land – und zwar ein winziges in Asien. Es ist dort sehr heiß und die Luft fühlt sich feucht an. Das merken natürlich auch die Rennfahrer in ihren speziellen Klamotten. In denen schwitzen sie dann noch mehr als sonst.

Doch nicht nur das: Für die Rennfahrer laufen die Tage in Singapur total verdreht ab. Das hat damit zu tun, dass Singapur uns sechs Stunden voraus ist. Ist es in Deutschland 14 Uhr, zeigt die Uhr in Singapur schon 20 Uhr. Weil die Rennfahrer das Rennen abends haben und danach noch mit ihren Technikern und mit Reportern reden, gehen sie schlafen, wenn es dort Morgen ist. Das machen sie, um nicht aus ihrem gewohnten Rhythmus zu kommen. Gefrühstückt wird am späten Mittag und Mittagessen gibt es abends.

Sebastian Vettel findet das alles schon etwas seltsam: „Es ist ein bisschen komisch, abends zu Mittag zu essen und frühmorgens ins Bett zu gehen“, sagte er.

Der 26-Jährige könnte in dieser Saison wieder Weltmeister werden – zum vierten Mal nacheinander!

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