Tiere : Warum Ratten sich bei Menschen wohlfühlen

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shz.de von
17. Januar 2018, 01:59 Uhr

Die einen rufen laut „iiieehh“, wenn sie eine Ratte sehen. Andere finden Ratten toll. Manche haben sogar eine Ratte als Haustier. Das sind dann aber spezielle: Sie werden Farbratten genannt. Die Ratten, die sich draußen tummeln, sind meist Wanderratten (so eine ist auch oben auf dem Foto zu sehen). Hausratten gibt es viel seltener.

Experten sagen: Ratten fühlen sich in der Nähe des Menschen wohl, weil sie dort leicht Futter finden. Ratten halten sich zum Beispiel in Abwasser-Kanälen auf. Dort landen auch die Dinge, die wir im Klo herunterspülen.

Nicht füttern!

Viele Leute spülen nicht nur Häufchen und Pipi herunter, sondern auch Essensreste. Das macht es Ratten in der Kanalisation leicht, sich zu ernähren und zu vermehren. Fachleute sagen deshalb: Essenreste nicht über die Toilette entsorgen!

Nicht anfassen!

Ratten sind sehr scheue Tiere. Sie ziehen sich schnell zurück, wenn sie einem Menschen begegnen. Angst muss man deshalb vor Ratten nicht haben. Aber anfassen soll man sie auch nicht. Das hat einen Grund: Die Nagetiere können Krankheiten übertragen. Dafür müssen sie nicht einmal beißen. Krankheits-Erreger können auch im Kot und Urin der Ratten stecken. Kommen Menschen damit in Berührung, können sie krank werden.

Deshalb sagen Fachleute, dass man keine Ratten in seinem Haus dulden sollte. Besser ist es dann, einen Schädlings-Bekämpfer zu rufen.

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