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Arbeit und Einkommen : Warum muss man zur Arbeit gehen?

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Kina-Wirtschaftsserie: Lara und Simon erfahren, wie die Arbeit und Einkommen zusammenhängen.

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2014 | 18:13 Uhr

„Ich mag Montage nicht!“, stöhnt Lara, als sie am Morgen von ihrem Vater geweckt wird. Auch ihrem Bruder Simon und ihren Eltern steht die Müdigkeit noch ins Gesicht geschrieben, während sie alle zusammen am Frühstückstisch sitzen. Die ganze Familie ist sich einig: Das Wochenende könnte ruhig noch etwas länger dauern! Lara und Simon müssten dann heute noch nicht in die Schule und auch ihre Eltern könnten sich etwas länger von der vergangenen Arbeitswoche erholen.

Kina-Serie: Entdecke die Welt der Wirtschaft

Wirtschaft ist langweilig und nur etwas für Erwachsene? Das muss nicht sein. Wirtschaftliche Themen sind etwas für Groß und Klein,  Alt und Jung und begegnen dir ständig in deinem Alltag. Begleite Lara und Simon, die Hauptfiguren der Kina-Serie „Die Welt der Wirtschaft entdecken“, und freue dich auf Spannendes rund um das Themengebiet der Wirtschaft.  Unterstützt werden Lara und Simon von Professor  Ilona Ebbers, Alexander Langanka und Ann-Kathrin Beckmann von der Universität Flensburg, die  die Artikel in Zusammenarbeit mit der Kina-Redaktion  schreiben.

 

Ein verlängertes Wochenende wäre schön, doch wenn Lara ehrlich zu sich ist, dann geht sie eigentlich gerne zur Schule. Dort trifft sie ihre Freundinnen und auch die Lehrer sind ganz in Ordnung. Besonders wenn auf dem Stundenplan ihr Lieblingsfach Kunst steht, freut sich Lara schon am Abend vorher auf den Unterricht. 

Simon sieht das offenbar anders: „Warum kann denn nicht immer Wochenende sein?“, fragt er.  „Naja, wir müssen doch arbeiten, um Geld zu verdienen“, antwortet der Vater. „Das Unternehmen, in dem ich arbeite, oder der Chef eurer Mutter würden uns nicht bezahlen, wenn wir nicht auch Arbeit für sie leisten würden, die sie alleine nicht bewältigen könnten. Dafür werden Menschen eingestellt, die solche Aufgaben übernehmen. Im Gegenzug werden diese Leute, mit Geld bezahlt.“

Das so verdiente Geld wird Einkommen genannt.  Eine Sache ist Simon aber noch nicht ganz klar: „Mama, du baust als Tischlerin Möbel, die dann verkauft werden, aber Papa, du arbeitest in einer Bank. Warum bekommst du Geld? Du stellst doch nichts her.“

„Arbeit kann ganz unterschiedlich sein“, erklärt ihnen ihr Vater, „Manche Leute bauen etwas. Sie produzieren etwas. Das Ergebnis der Arbeit kannst du sehen und anfassen. Andere erbringen eine Leistung, durch die nichts produziert wird. Dazu gehören zum Beispiel der Friseur, der euch die Haare schneidet, oder der Gärtner, der in eurer Schule den Rasen mäht.“ Den beiden Geschwistern ist nun vieles klarer.

Mama und Papa bekommen das Geld nicht einfach so, sondern weil sie für andere etwas leisten. Sie tauschen ihre Arbeitskraft gegen ein Einkommen. Dass die Eltern von Lara und Simon am Montagmorgen ebenfalls ein müdes Gesicht machen, ist also nicht schlimm: Auch sie sind froh, dass sie einen Arbeitsplatz haben und damit Geld verdienen.

 

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