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Wahlkampf-Wirbel um Stinkefinger

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2013 | 00:36 Uhr

Den Stinkefinger zeigen – das ist nicht nett. Ein bekannter Politiker aber hat jetzt sehr deutlich den Stinkefinger gezeigt – für ein Foto bei einem Interview mit Reportern. Darüber sprechen gerade viele Leute. Der Politiker heißt Peer Steinbrück. Er tritt für die Partei SPD bei der Bundestagswahl an, als Kanzlerkandidat. Das heißt: Peer Steinbrück möchte nach der Wahl am 22. September Bundeskanzler werden. Die Reporter hatten mit ihm ein Interview geführt. Auf die Fragen sollte der Politiker aber nur mit Gesichtsausdrücken antworten oder mit seinen Händen. Dabei wurde er fotografiert. Eine Frage handelte davon, dass es einige Spitznamen für Peer Steinbrück gibt, die nicht so nett sind. Zum Beispiel „Pannen-Peer“ oder „Problem-Peer“. Als Antwort zeigte Peer Steinbrück den gestreckten Mittelfinger. Einige Leute finden das nicht gut. Andere finden die Sache dagegen nicht schlimm: Das Foto sei eben locker gedacht gewesen. Peer Steinbrück selbst sagt: Das Ganze sei eher witzig gemeint. Und: „Das muss ja wohl noch erlaubt sein.“

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