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Tiere : Von der Zirkus-Hölle ins Löwen-Paradies

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Viele von den 33 Raubtieren wurden in ihrem früheren Leben sehr schlecht behandelt. Nun durften sie in ihre Heimat nach Afrika.

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2016 | 01:34 Uhr

So eine lange Reise unternehmen Löwen normalerweise nicht. Am Wochenende machten sich 33 Tiere auf den Weg von Südamerika nach Afrika. Tierschützer brachten sie mit einem Flugzeug nach Südafrika. Dort sollen die Raubkatzen nun im Tierschutzpark Emoya leben. Nach und nach sollen sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen.

Zuletzt hatten es die Löwen alles andere als gut. Menschen hielten sie in Zirkussen in den Ländern Peru und Kolumbien. Tierschützer sagen, die Löwen seien sehr schlecht behandelt worden. Fast allen wurden die Krallen entfernt. Viele haben kaputte Zähne. Doch dann wurden die Gesetze in den Ländern geändert: Wildtiere in Zirkussen sind nun verboten.

Eine Tierschützerin sagte: „Diese Löwen haben die Hölle auf Erden erlebt, jetzt fahren sie heim ins Paradies.“ Im Emoya-Reservat gibt es Wasserstellen, Plattformen und Spielzeug. Dort leben die Löwen in sozialen Gruppen oder Familien.

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