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Schüleraustausch : Von der Schlei an die Seine

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Unter dem Motto „Chez nous – chez eux (bei uns – bei ihnen) fuhren 39 Schüler der Lornsenschule Schleswig auf einen Schüleraustausch nach Paris. Es ist keine einfache Sache, von Schleswig nach Paris zu kommen. Mit dem Bus fährt man gut 13 bis 15 Stunden, man ist also den ganzen Tag unterwegs. Außerdem muss man, bevor man in Frankreich ankommt, noch durch Belgien durch.

Spät am Abend wurden wir von den Gastfamilien herzlich empfangen und freundlich aufgenommen. Tags darauf fuhren wir mit der Bahn nach Paris. Die U-Bahn dort heißt Metro. Oft ist es dort sehr voll, jeden Tag wird sie von Millionen Menschen benutzt. In den nachfolgenden Tagen besichtigten wir sämtliche Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Eiffelturm und den Louvre, in dem berühmte Gemälde wie die Mona Lisa ausgestellt sind. Außerdem Schloss Versaille und viele andere Attraktionen.

Es war ein tolles Erlebnis, sich mit nur zwei Schuljahren Französischunterricht mit Menschen eines anderen Landes verständigen zu können.

Nach einem solchen Austausch versteht man sogar die Moderatorin eines französischen Verkaufssenders, wenn sie die Vorzüge eines Staubsaugers anpreist. Denn bei vielen französischen Familien läuft der ganze Tag der Fernseher, außer wenn geschlafen wird oder niemand zuhause ist.

Auch beim Essen gibt es in den französischen Familien einige Unterschiede: Das Frühstück fällt dort deutlich kleiner, aber süßer aus, was sich schon beim Croissant bemerkbar macht. Mittags und abends wird bei den Franzosen warm gegessen, was in Deutschland unterschiedlich ist.

Es war ein sehr interessanter Austausch mit den netten Gastfamilien und den Austauschschülern. Alle Beteiligten haben ihn genossen und voneinander gelernt. Im Sommer werden die französischen Austauschpartner übrigens nach Schleswig ankommen.

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erstellt am 23.Mai.2014 | 01:46 Uhr

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