Kino-Tipp : Von der Mechanik des Herzens

Jack muss sich an drei Regeln halten: Finger weg von den Zeigern, nicht die Beherrschung verlieren und auf gar keinen Fall verlieben!
1 von 2
Jack muss sich an drei Regeln halten: Finger weg von den Zeigern, nicht die Beherrschung verlieren und auf gar keinen Fall verlieben!

Nicht verlieben, nicht böse werden und nichts verstellen – Jack muss sich an strenge Regeln halten, um zu leben. Aber leider ist es nicht immer so einfach, gar kleine Gefühle zu zeigen.

shz.de von
28. Juni 2014, 04:28 Uhr

Stell dir vor, du dürftest dich niemals über etwas aufregen oder dich nicht verlieben, denn sonst würde dein Herz lebensgefährlich überschnappen. So geht es Jack, der an einem kalten Wintertag in Edinburgh mit gefrorenem Herzen zur Welt kam.

Weil man aber ohne Herz nicht leben kann, ersetzte Hebamme Madeleine den Eisklumpen durch eine kleine Kuckucksuhr – und ticktack, bummbumm: Jack lebt! Dass er niemals an den Zeigern drehen darf, ist klar. Aber wie schafft man es, sich niemals zu verlieben? Als Jack die Sängerin Acacia trifft und mit ihr ein Liebeslied singt, ist es um ihn geschehen – und sein Kuckucksuhrherz dreht durch.

Hebamme Madeleine kann Jack retten, aber Acacia ist verschwunden. Jacks Suche nach dem Mädchen führt ihn durch ganz Europa, bis er sie auf einem Rummelplatz bei Sevilla findet. Doch Acacia macht ihm ein Geständnis: Ihr Herz gehört bereits einem Jungen, den sie vor langer Zeit in Edinburgh traf.

„Jack und das Kuckucksuhrherz“ ist eine Geschichte vom Verliebtsein, die in traumhaft schönen Bildern zeigt, was es bedeutet, sein Herz an jemanden zu verlieren. Den Animationsfilm nach dem Roman „Die Mechanik des Herzens“ gibt es ab dem 3. Juli im Kino zu sehen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen