zur Navigation springen

Mein Jahr in den USA : Von der Kirche zum Kicken

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Glückstädter Austauschschüler Mathes (17) schreibt im zehnten Teil seiner US-Schulserie über Gottesdienst und Football-Training.

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 18:31 Uhr

Am Sonntag war ich endlich zum ersten Mal in der Kirche. Obwohl sie nur etwa 100 Meter von unserem Grundstück entfernt ist, habe ich es bisher noch nicht geschafft, am Sonntag vor 11 Uhr aufzustehen.

Meinen ersten amerikanischen Gottesdienst fand ich nicht so viel anders als in Deutschland – abgesehen davon, dass er auf Englisch war. Wir haben Lieder gesungen, der Pastor hat seine Reden gehalten und am Ende gab es dann das Abendmahl. Der Gottesdienst dauerte nur etwas mehr als eine halbe Stunde und war somit ziemlich kurz.

Ein großer Unterschied zu Deutschland ist aber der Anteil von Jugendlichen und Kindern in der Kirche. In Deutschland gehen nur die Konfirmanden in die Kirche – und das auch nur bis sie alle ihre Stempel gesammelt haben. Hier in Bronson trifft man ziemlich viele Leute aus der Schule wieder. Nach der Kirche war ich mit meinem Gastvater Homer und meinem Gastbruder Phillip auf unserem Trainingsplatz zum Üben, da ich jetzt beim Football der neue Kicker bin.

Im Football gibt es drei verschiedene Situationen, in denen der Kicker zum Einsatz kommt. Sie heißen „kick-off“, „punt“ und „fieldgoal kick“. Was der Kicker in diesen Situationen dann genau zu tun hat, könnt ihr auf meinem Blog nachlesen. Mein persönlicher Rekord liegt bei 50 Yard. Um zum NFL-Rekord von 63 Yard zu kommen, muss ich also noch ein bisschen üben. Während des Trainings kam auch meine Gastmutter Kathy mit unseren Hunden Scooter und Dissabel vorbei und hat noch ein paar Fotos gemacht.

Nach dem kleinen extra Training sind wir zum Meeting einer Jugendgruppe gefahren. In dieser Gruppe sind meine beiden Gastbrüder Logan und Phillip. Das Meeting fand auf einer kleinen Farm statt. Dort wurde besprochen, was für Aktivitäten wir als nächstes machen wollen. Essen gab es natürlich auch, jeder hat etwas mitgebracht. Als das Meeting zu Ende war, ging’s auch gleich nach Hause – Montag war ja wieder Schule.

> Mathes Blog findet ihr hier im Netz.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen