Sport : Viele Tritte bei der Karate-WM

Karate: Der Kampfsport sieht brutal aus, aber es wird nach trengen Regeln gekämpft.
Karate: Der Kampfsport sieht brutal aus, aber es wird nach trengen Regeln gekämpft.

Mit dem Fuß in Richtung Kopf treten? Das klingt böse und gefährlich. Bei dieser Sportart ist es anders...

shz.de von
05. November 2014, 04:18 Uhr

Sie heißt Karate. Denn bei diesem Fuß-zum-Kopf-Tritt darf man seinen Gegner auf gar keinen Fall richtig treffen! Sondern nur leicht berühren. Und dafür gibt es Punkte. Ab heute treten ungefähr 1000 Karate-Kämpfer bei der Weltmeisterschaft in der Stadt Bremen an. Und zwar in zwei verschiedenen Disziplinen: Beim Kumite kämpfen zwei Sportler gegeneinander. Dabei versuchen sie, den anderen oberhalb der Gürtel-Linie zu treffen: mit der Faust oder mit dem Fuß. Bei der anderen Disziplin kämpfen die Sportler nicht direkt gegeneinander. Sie heißt Kata. Hier geht es darum, verschiedene Karate-Techniken vorzuführen: in einer festgelegten Reihenfolge und ohne Gegner. Die Sportler treten nacheinander an. Danach bewerten Kampfrichter, wer es besser gemacht hat. „Dabei kommt es zum Beispiel darauf an, bei einem Tritt den Fuß genau richtig zu halten und stabil zu stehen“, erklärt ein Experte. Die Kampfrichter achten sogar darauf, ob man richtig atmet.

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