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Eurovision Song Contest : Viel Arbeit vor dem großen Fest

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen feiern Menschen aus vielen Ländern am Sonnabend den Eurovision Song Contest.

Das ist ja vielleicht laut hier! In einer riesigen Halle wuseln wahnsinnig viele Menschen durcheinander – wie Ameisen auf einem Ameisenhaufen. Eine Frau schiebt einen Kleiderständer mit Kostümen vor sich her. Ein junger Bauarbeiter trägt eine Leiter unter dem Arm.

Die Halle liegt in Kopenhagen, der Hauptstadt von Dänemark. Die meisten Leute hier gucken ganz ernst und konzentriert. Sie müssen sich auch ziemlich beeilen. Denn sie bereiten alles für den Eurovision Song Contest vor. Das ist ein Wettbewerb, bei dem Musiker aus 37 Ländern gegeneinander antreten.

Auch die Sänger sind schon angekommen und üben auf der Bühne. Sie wollen schließlich gewinnen. „Von morgens bis ganz spät abends wird geprobt“, erzählt Jan. Er heißt mit ganzem Namen Jan Lagermand Lundme. Aber in Dänemark nennen sich die Menschen beim Vornamen. Er ist also nur der Jan, obwohl er bei dem Wettbewerb ein wichtiger Mann ist: Er ist der Chef. Wenn die Show am Sonnabend toll wird, klopfen ihm viele Leute auf die Schulter und freuen sich.

Wenn etwas schiefläuft, beschweren sie sich vielleicht bei ihm. Zum Beispiel, wenn plötzlich das Licht ausgeht oder die Zuschauer die Stars zwischendurch nicht mehr hören. „Es läuft aber nichts schief“, sagt Jan ganz zuversichtlich. Lampenfieber hat er noch nicht, auch wenn das eine große Aufgabe ist. In den letzten Wochen hatte Jan so viel zu tun, dass er sogar wenig Zeit zum Schlafen hatte.

Die riesigen Hallen in Kopenhagen haben sich in dieser Zeit völlig verwandelt. In dem größten Raum ist der Konzertsaal mit der Bühne entstanden. Dort werden am Sonnabend Tausende Menschen sitzen und zugucken – auch Kinder! Viel mehr Kinder kommen übrigens mit ihren Eltern zu den Generalproben am Nachmittag. Da können die Sänger zum allerletzten Mal üben. In den etwas kleineren Hallen liegen zum Beispiel die Schminkräume. Damit die Kandidaten sich nicht quetschen müssen, gibt es gleich mehrere.Wenn man weitergeht, findet man die Garderoben. Dort hängen viele glitzernde und glänzende Kostüme der Sänger. Hier können sich die Kandidaten für ihren Auftritt umziehen. Gleich daneben ist ein gemütlicher Raum mit weißen Sofas. Das nennt sich Lounge. Da können die Sänger vor der Show sitzen und sich unterhalten.

In diesem Raum sitzen am Sonnabend auch die Sängerinnen aus Deutschland. Sie heißen Elaiza. Wenn sie gewinnen, ist der Eurovision Song Contest nächstes Jahr in Deutschland.

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erstellt am 06.Mai.2014 | 01:57 Uhr

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