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Sport : Viel Ärger um ein Loch im Tornetz

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit Schwung köpft Fußballer Stefan Kießling den Ball Richtung Tor - und landet über einen Seiteneingang einen Treffer.

Mit Schwung köpft Fußballer Stefan Kießling den Ball Richtung Tor. Und schwupp, liegt der Ball auch schon drin.

Der Schiedsrichter gibt das Tor und es steht 2:0 für Bayer Leverkusen. Doch plötzlich herrscht große Aufregung: Eigentlich ist gar kein Tor gefallen. Es war nur ein Phantom-Tor! Der Ball war von außen durch ein Loch im Netz ins Tor gegangen. Das Loch war seitlich. So turbulent ging es am Freitagabend beim Spiel zwischen Bayer Leverkusen und 1899 Hoffenheim zu. Letztlich gewann Leverkusen dadurch 2:1. Nun diskutieren alle, was nach dem Phantom-Tor passieren soll. Muss das Spiel wiederholt werden? Das wollen zumindest die Hoffenheimer.

Sie finden das Tor ungerecht: „Wir müssen einfach an unseren Sport denken. Keiner will solche Tore“, sagte der Trainer Markus Gisdol am Samstag. Leverkusen erklärt dagegen: Man kann mit jeder Entscheidung leben. Am liebsten würde der Verein aber nur die letzten 22 Minuten wiederholen. Als es erst noch 1:0 stand. Ob das Spiel wiederholt wird oder nicht, das hat der Deutsche Fußball-Bund, kurz DFB, zu bestimmen. Und auch der Welt-Fußball-Verband Fifa redet in der Sache mit. Dem Schiedsrichter ist das Phantom-Tor natürlich ziemlich unangenehm: „Für mich ist das jetzt auch keine tolle Situation, ein Tor zu geben, das keins war“, sagte Felix Brych. Nun muss auch er abwarten, wie der DFB entscheidet.

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erstellt am 20.Okt.2013 | 16:59 Uhr

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