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Wettrennen : Verrückte Flitzer beim Solarcup

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Beim Solarcup lassen junge Tüftler nämlich selbstgebaute Solarfahrzeuge gegeneinander antreten. Mitmachen kann jeder, der nicht älter als 18 Jahre ist.

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2016 | 05:40 Uhr

Ein Solarfahrzeug rast über die zehn Meter lange Rennstrecke. Es ist so schnell, dass Werner Kiwitt es nicht mehr stoppen kann. Und es prallt gegen die Bande. Werner Kiwitt ist der Geschäftsführer des Artefact-Zentrums in Glücksburg und solche Unfälle sind hier nichts Ungewöhnliches.

Beim Solarcup lassen junge Tüftler nämlich selbstgebaute Solarfahrzeuge gegeneinander antreten. Mitmachen kann jeder, der nicht älter als 18 Jahre ist. Die jüngsten Teilnehmer in diesem Jahr sind sieben Jahre alt.

Christian März von der Kurt-Tucholsky-Schule in Flensburg hat sein Team schon angemeldet. „Es ist eine interessante Herausforderung, ein Solarfahrzeug selbst zu entwerfen“, schwärmt der siebzehnjährige Schüler. Zwei Mitschülerinnen helfen dem Team beim Dekorieren.

Der Solarcup steht unter dem Motto Nachhaltigkeit und startet am 19. Juni. Nachhaltigkeit bedeutet, dass nur solche Materialien verwendet werden dürfen, die nachwachsen können, wiederverwendbar oder bereits aussortiert sind.

Um über die Rennstrecke zu pesen, benötigen die Solarfahrzeuge nur Sonnenlicht oder Lampen.

Beim Solarcup gibt es drei Gruppen: In der Ultraleichtklasse müssen die Fahrzeuge aus Rohstoffen bestehen, die nachwachsen.

In der Kreativklasse werden recycelte Materialien oder Abfälle verwendet. Es wurden zum Beispiel schon Fahrzeuge aus alten Flaschenkorken oder Bierdeckeln gebaut. „Besonders bei der Kreativklasse sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das Auto muss nur fahren können“, sagt Werner Kiwitt.

Bei der Solarbootklasse gibt es keine Altersgrenze. Diese Klasse ist ein offener Wettbewerb für Einsteiger mit einem einfacheren Bausatz und findet draußen statt.

Angetreten wird in Teams von maximal vier Personen. Die Mitglieder geben ihren Teams oft witzige Namen. Dieses Jahr gibt es unter anderem die „Milchbubies“, die „Terror Tussies“ oder die „Vulcanus“.

Der Gewinner des Solarcups fährt zu der deutschen Meisterschaft der Solar-Modellfahrzeuge in Wolfsburg.

Wenn du dich anmelden möchtest, oder noch mehr Informationen zum Rennen brauchst, schau im Internet auf www.artefact.de vorbei.



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