Tiere entdecken : Unter Krabbeltieren

Bienenzüchter Klaus (links) hat keine Angst vor seinen Bienen. Die Schüler bekamen aber Imkerhüte, um auf Nummer sicher zu gehen, dass sie sich keinen Pieks einfangen. Schließlich muss dann eine Biene sterben.
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Bienenzüchter Klaus (links) hat keine Angst vor seinen Bienen. Die Schüler bekamen aber Imkerhüte, um auf Nummer sicher zu gehen, dass sie sich keinen Pieks einfangen. Schließlich muss dann eine Biene sterben.

Schüler der Deutschen Schule Pattburg hatten eine spannende Projektwoche mit Insekten. Hier erzählen sie davon.

shz.de von
23. Mai 2015, 01:20 Uhr

Wir suchen, erleben und basteln Insekten – eine ganze Woche lang. Wir sind Schüler der dritten, vierten und fünften Klasse der Deutschen Schule in Pattburg. Unsere Schule liegt ein paar Kilometer nördlich der deutsch-dänischen Grenze. Deshalb haben uns unsere Forscher-Ausflüge in der Projektwoche auch in deutsche und dänische Städte geführt.

Im Freilandlabor an der Universität Flensburg sind wir auf einen Hügel geklettert, um die kleinen Krabbeltiere zu entdecken. Die Expertin Elisabeth Voß-Isenbeck hat uns eine Aufgabe gegeben: In dem Wald auf dem Hügel waren Quizstationen verteilt mit Fragen, die wir beantworten sollten. Nik-Ole hat dort eine Feuerwanze gefunden und mit einem Lupenglas eingefangen. Sie hat einen rot-orangen Panzer mit schwarzen Streifen. Fiona entdeckte im Wald eine Libelle, und Thea fing sie ein. Sie zeigten sie Elisabeth, die ihnen erklärte, dass sie eine ganz kleine Libellenart ist. In ihrer Projektwoche haben wir erfahren, dass es früher einmal Libellen gab, die eine Flügelspannweite bis zu einem Meter hatten.

An einem anderen Tag sind wir nach Apenrade in eine Bienenschule gefahren. Der Züchter Klaus hat uns etwas Erstaunliches erzählt: „Man kann eine Drohnenlarve essen.“ Und das hat er uns auch vorgeführt. Ellen, Jasmin, Frejdis und Benjamin haben sich auch getraut. „Das schmeckt wir Nüsse und ein bisschen sauer“, meinte Ellen. Beim Honignaschen – frisch aus der Wabe – haben alle zugeschlagen. Der war süß und lecker.

Man braucht keine Angst vor den Bienen zu haben. Lina und viele andere Kinder haben die Insekten auf die Hand genommen. „Das kitzelt“, sagte Lina. Klaus hat uns erklärt, dass die Drohnen nicht stechen, weil sie keinen Stachel haben – anders als die Bienen. Doch auch die sind vorsichtig, weil sie nur einmal stechen können, dann sterben sie. Nur die Bienenkönigin kann mehrmals zustechen.

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