Schule : „Unser Lieblingsfach ist Englisch“

Gabriele Eder und Mareike Glissmann wollen, dass Jonte, Sarah und ihre Mitschüler viel Englisch sprechen. Denn so lernen sie besser.
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Gabriele Eder und Mareike Glissmann wollen, dass Jonte, Sarah und ihre Mitschüler viel Englisch sprechen. Denn so lernen sie besser.

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01. März 2017, 01:49 Uhr

Was bringt eigentlich Englischunterricht in der Grundschule? Vor allem eines: Spaß. Da sind sich jedenfalls Lehrer und Schüler der 4a der Pinneberger Hans-Claussen-Schule einig. „Mir macht es Spaß, weil wir dabei etwas ganz neues Lernen“, sagt der neunjährige Jonte. „Am Anfang versteht man ein neues Thema manchmal schwer, aber je länger man sich damit beschäftigt, umso leichter wird es.“

Für Jontes Klassenkameradin Sarah Huge (10) ist das Lernen der Vokabeln zu Hause das Schwierigste, aber im Unterricht wird sie entschädigt: „Es ist toll, wenn man dann in der Schule plötzlich ganz neue Sachen versteht und Wörter wieder erkennt“, berichtet sie von ihren Erfolgserlebnissen.

Ihre Lehrerin Gabriele Eder erklärt, dass die Kinder die Sprache erst ab der fünften Klasse richtig lernen müssten. In der Grundschule geht es laut Lehrplan zunächst zu 70 Prozent um Hörverstehen. Auch sollten Ängste vor einer unbekannten Sprache und Hemmungen abgebaut werden. „Deshalb ist es wichtig, dass Eltern zu Hause ihre Kinder nicht korrigieren. Hauptsache, sie sprechen“, so Eder.

Damit die Kinder im Unterricht auf Englisch reden, hat sich die Studentin Mareike Glissmann, die gerade ein Praktikum bei Frau Eder macht, im Unterricht als englische Zoowärterin „Mrs. Murphy“ verkleidet. Die Kinder sollten ihr ihre Haustiere auf Englisch beschreiben. Die Kinder finden das gut: „Toll ist, dass man sich mit Englisch auf der ganzen Welt verständigen kann“, sagen Sarah und Jonte.


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