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Flüchtlinge : Unglück auf dem Meer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Sonntagmorgen hat es ein Schiffsunglück im Mittelmeer gegeben. Sehr viele Flüchtlinge sind dabei ums Leben gekommen. Jetzt fordern Politiker, dass was passiert.

shz.de von
erstellt am 20.Apr.2015 | 05:34 Uhr

So etwas darf nicht mehr vorkommen! Das sagten gestern Politiker und andere Fachleute. Sie meinten damit ein Unglück, das gestern auf dem Mittelmeer passiert ist. Ein Boot mit Flüchtlingen war dort gekentert. Vermutlich starben dabei sehr viele Menschen. Helfer waren mit Booten und Hubschraubern im Einsatz, um nach Überlebenden zu suchen. So konnten einige Flüchtlinge gerettet werden.

In den letzten Jahren hört und liest man oft Berichte über solche Unglücke im Mittelmeer. An Bord der Boote sind Flüchtlinge. Das sind Menschen, die ihre Heimat verlassen. Etwa weil dort Krieg herrscht oder weil sie anderswo auf ein besseres Leben hoffen. Aus Afrika versuchen viele Flüchtlinge, nach Europa zu kommen. Sie steigen dann häufig an der Küste Nordafrikas in Boote. Doch oft sind diese Boote und Schiffe zu klein für die vielen Leute. Oder sie sind in schlechtem Zustand. Immer wieder geraten Flüchtlinge in Seenot – so wie gerade wieder. Schaut man auf einer Landkarte nach, liegt der Norden Afrikas gegenüber von Italien. Dazwischen ist das Mittelmeer. Häufig sind es deshalb Helfer aus Italien, die sich auf den Weg machen, um Flüchtlinge vom Meer zu retten. Teilweise fühlt sich das Land aber mit der Lage überfordert. Italien verlangt deshalb schon lange, dass andere Länder in Europa mehr helfen. Auch Politiker und Fachleute sagten gestern wieder: Es muss viel mehr für die Flüchtlinge getan werden! Die Länder in Europa müssten handeln, damit es nicht zu solchen Unglücken kommt.

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