Wetter : Und immer wieder Sommergewitter

„Jetzt aber nichts wie rein!“ Das denken sich momentan wahrscheinlich eine Menge Menschen in Deutschland.
„Jetzt aber nichts wie rein!“ Das denken sich momentan wahrscheinlich eine Menge Menschen in Deutschland.

Piet hat sich schon in seinem Ferientagebuch darüber aufgeregt: Das Wetter in den Sommerferien. Es blitzt, plötzlich fängt es an wie aus Eimern zu regnen... Aber das gehört zum heißen Sommer dazu!

shz.de von
28. Juli 2015, 05:27 Uhr

Gerade stöhnt man noch schwitzend in der Sonne, schon ziehen schwarze Wolken auf. Die ersten Tropfen fallen herab. Ein Sommergewitter!

Es blitzt und donnert. Solche Gewitter sind im Sommer nichts Ungewöhnliches. Sie entstehen so: „Die Sonne erwärmt die Erdoberfläche“, erklärt ein Experte. „Und auch die Luft am Boden wird heiß.“ Weil warme Luft leichter als kalte ist, steigt sie schnell in die Höhe.

Dabei nimmt sie auch Wasser mit. Das Wasser war vorher zum Beispiel in der Erde versickert, etwa, weil es in den Tagen zuvor geregnet hatte. „Je wärmer es ist, desto mehr Wasser kann die Luft aufnehmen“, sagt der Fachmann. Dieser Wasserdampf in der Luft ist unsichtbar.

Hoch oben kühlt sich die heiße Luft wieder ab. Das Wasser sammelt sich zu Mini-Tröpfchen. So entstehen Gewitterwolken, die immer größer werden.

Doch nicht nur heiße Luft steigt auf. Auch kalte sinkt nach unten. Wind strömt auf und ab, die Wasser-Teilchen wirbeln herum, die Luftmassen reiben aneinander. So entsteht elektrische Spannung. „Das ist, als würde Strom erzeugt werden“, sagt der Fachmann.

Irgendwo muss nun die ganze Energie hin. Sie entlädt sich: in Blitzen. Dabei wird die Luft schnell sehr heiß. Sie dehnt sich ruckartig aus – es kracht. Dieses Krachen ist der Donner.

Am Wochenende gab es in vielen Gegenden in Deutschland teils heftige Gewitter. Dabei wurden auch Menschen verletzt. Auch in den nächsten Tagen kann es wieder ein wenig gewittern, sagen Wetter-Experten.

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