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Schule : Tsunami: Eine Schule übt für den Ernstfall

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Lena Hansen kommt aus Husum und arbeitet für ein Jahr in Südamerika in einer Schule. Dort wird geübt, wie man sich bei einem Erdbeben verhält.

shz.de von
erstellt am 04.Feb.2017 | 03:38 Uhr

Diese Woche gab es in der Schule einen Tsunami-Alarm! Zum Glück war es aber nur eine Übung.
Ich lebe hier in Ecuador nämlich genau an der Küste des pazifischen Ozeans. Hier gibt es regelmäßig Erdbeben.
Erst im April gab es ein großes Erdbeben bei dem leider viele Menschen starben.

Wenn ein Erdbeben auf dem Wasser stattfindet, kann dadurch eine große Welle ausgelöst werden. Diese Riesenwelle nennt man Tsunami. Sie rollt übers Wasser bis zum Strand. Dabei können auch ganze Dörfer zerstört werden.
Den letzten Tsunami hier in Ecuador gab es 1906.
Unsere Übung soll uns auf den Ernstfall vorbereiten, denn es könnte jederzeit dazu kommen.
Morgens um neun Uhr ging der Alarm. Es war sehr laut. Man hörte es im ganzen Dorf. Der Direktor erzählte uns bereits am Morgen, dass es eine Übung geben werde. Darum wussten die Schüler sofort, was zu tun ist. Sie stellten sich klassenweise mit der Lehrerin auf. Dann machten sie sich auf den Weg zum Evakuierungspunkt. Dieser liegt auf einem Hügel fünf Minuten von der Schule entfernt. Durch die Höhe ist man nämlich vor der Welle geschützt.
Wichtig dabei ist es, schnell zu laufen, aber auch trotzdem ruhig zu bleiben. Es war zwar nur eine Übung, aber trotzdem war mir ein wenig mulmig zu Mute.

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