Tschüss, Sommerferien!

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Hallo Schule! Wir haben tolle Buch-Tipps, die dir den Schulstart in der nächsten Woche erleichtern können.

shz.de von
17. August 2018, 18:49 Uhr

Am besten wäre es natürlich, die Sommerferien würden nie enden. Doch sowas passiert nur im Traum. So beginnt wieder die Zeit der Hefte, Stifte und Radiergummis. Zum Glück gibt es ein paar neue Bücher, die Lust auf die Schule machen. Sie bringen einen zum Lachen und sind super spannend.

Im Moor mit ziemlich gruseligen Kreaturen

Du lachst gerne, bis der Bauch wehtut?

Dann könnte dir der fröhliche Comic-Roman

„Mein Leben mit Moorleichen und Schokopudding“ gefallen.

Darin meint Max, dass es an seiner Schule von Zombies, Werwölfen, Vampiren und anderen Ungeheuern nur so wimmelt. In seinen Augen sind nämlich die meisten seiner Lehrer und Mitschüler nur halb lebendig.

Und genau mit denen geht er leider auf Klassenfahrt in das Haus Hochmoor. Dort warten schon sehr viele Kannen lauwarmer Hagebuttentee auf die Gäste. Grauenhaft! Und damit nicht genug: Es kommen noch schlimmere Sachen auf ihn zu.

Amandas verhängnisvolle Entscheidung

Im Land Norwegen haben viele Tausend Kinder ihr liebstes Buch gewählt. Gewonnen hat „Lars, mein Freund“. Diese Geschichte ist wie aus dem echten Leben: Amanda ist von ihrer Lehrerin zur Patin für Lars bestimmt worden. Er ist mit dem Down-Syndrom (gesprochen: Daun Sündrom) auf die Welt gekommen, also mit einer Behinderung. Amanda befürchtet, wegen ihrer Paten-Rolle von den anderen in der Klasse gemobbt zu werden. Das passiert nicht, aber bald gibt es im Internet fiese Kommentare über Lars. Amanda stellt sich gegen Lars – eine dumme Sache, aus der sie so schnell nicht wieder herauskommt.

Gut zu wissen

Als Schüler lernt man jeden Tag etwas Neues. Willst du noch ein bisschen mehr wissen, etwa über Tier-Rekorde, verschiedene Religionen, die Schwerkraft oder Elektroautos? Willst du erfahren, was Sonnenblumen und Haie gemeinsam haben? Das Lexikon „Wissen für clevere Kids“ beantwortet dir jede Menge Fragen über die Welt. Darin gibt es so viel zu entdecken, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Das liegt auch an den über 2500 Fotos, Zeichnungen, Karten, Zeitleisten und Infokästen, die die Seiten lebendig machen.

Wie es ist, ein Schulkind zu werden

Das erste Jahr im Klassenzimmer ist etwas ganz Besonderes. Wie sich das anfühlt, steht im Buch „Das verflixte Alfa-Bett“. Eine Geschichte zeigt dabei den Abschied vom Kindergarten, eine andere das Einüben des Schulwegs. Es geht zum Beispiel um Sebastian, dessen große Schwester ihm die Süßigkeiten aus der Schultüte stibitzen will. Und um Zara, die hofft, dass ihr Babybruder am Einschulungstag nicht wie am Spieß brüllt. Natürlich erfährt man auch, wie die Kinder dieses verflixte Alphabet lernen. Dazu gibt es im Buch viele lustige Bilder.

Campen in der Wildnis

Du willst lieber noch nicht so viel an die Schule denken? Dann schnapp dir „Ella und das Abenteuer im Wald“. Es handelt von einer ziemlich verrückten zweiten Klasse, die die Ferien in einem Zeltlager verbringt. Aber das Zelten im Wald mit dem Lehrer hat seine Tücken: Bei Regen weicht der Boden auf und man stolpert über Baumwurzeln. Die Würstchen auf dem Grill können, wenn man nicht aufpasst, kohlrabenschwarz werden. Doch dann geht es darum, die Otter am Fluss zu retten – und alle machen begeistert mit.

Christian Tielmann, „Mein Leben mit Moorleichen und Schokopudding“. (Bd. 4 der Reihe „School of the Dead“). Ab 9 Jahren. 224 Seiten. 10,99 Euro. Verlag: Carlsen.

Iben Akerlie, „Lars, mein Freund“. Ab 10 Jahren. 256 Seiten. 12,95 Euro. Verlag: DTV Reihe Hanser.

„Wissen für clevere Kids – Lexikon mit über 2500 farbigen Abbildungen“. Ab 8 Jahren. 304 Seiten. 24,95 Euro. Verlag: Dorling Kindersley.

Sabine Ludwig,

„Das verflixte Alfa-Bett – Schultütengeschichten“. Ab 6 Jahren. 128 Seiten. 13 Euro. Verlag: Dressler.

Timo Parvela, „Ella und das Abenteuer im Wald“. Ab 8 Jahren. 160 Seiten. 10 Euro. Verlag: Hanser.

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