Tiere : Tierpfleger päppeln Flamingo-Baby auf

Der kleine Flamingo steht auf großen Füßen.
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Der kleine Flamingo braucht Hilfe.

shz.de von
15. Juni 2015, 01:42 Uhr

Füttern, wiegen und wärmen: Das gehört für Tierpfleger in einem Vogelpark im Bundesland Niedersachsen zu den Aufgaben. Sie kümmern sich dort um kleine Vogel-Küken, von denen manche erst ein paar Tage alt sind. Weil sich zum Beispiel die Vogeleltern nicht um die Küken kümmern, ziehen die Menschen sie auf.

Bei sehr seltenen Vögeln nehmen die Experten die Eier manchmal auch absichtlich an sich, um die Tiere von Hand aufzuziehen. So wollen sie dafür sorgen, dass die kleinen Tiere sicher aufwachsen. In der Aufzucht-Station päppeln Pfleger gerade Tierkinder wie einen Milch-Uhu, Rosaflamingo oder Humboldt-Pinguin auf. Jedes Küken bekommt mehrmals am Tag die Nahrung, die es braucht. Manche Tiere werden dabei mit einer Pinzette, andere mit einem Löffel und wieder andere mit einer Spritze gefüttert.

Regelmäßig kommen die Küken dann auf die Waage, um zu schauen, ob sie richtig wachsen. Außerdem gibt es Wärmelampen, damit den Vögelchen nicht kalt ist.

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