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Kindernachrichten

24. August 2017 | 00:01 Uhr

Tiere : Tierparadies in Gefahr

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eine Schlange sorgt für Aufregung auf den Galapagos-Insel.

Eine Schlange sorgt auf den Galápagos-Inseln für Aufregung. Die Inseln liegen im Pazifischen Ozean. Sie gehören zum Land Ecuador in Südamerika. Dort gibt es viele Tiere und Pflanzen, die sonst nirgendwo auf der Welt vorkommen.

Auch Schlangen leben auf den Galápagos-Inseln. Aber jetzt wurde dort eine Schlange gefunden, die man auf den Galápagos-Inseln noch nicht kannte. Deswegen macht man sich dort Sorgen.Das liegt daran, dass Tierarten große Schäden anrichten können, wenn sie in einen neuen Lebensraum eindringen, wo sie eigentlich nicht vorkommen. „Die Galápagos-Inseln sind berühmt dafür, dass sie eine eigenständige Tierwelt haben“, sagt der Experte Frank Glaw. Dort haben sich über Millionen von Jahren besondere Arten entwickelt, die es sonst nirgendwo gibt - zum Beispiel besondere Riesenschildkröten oder Meerechsen.Die Tierwelt der Galápagos-Inseln hat sich in dieser langen Zeit aufeinander eingespielt. Das bedeutet: Es gibt Tiere, die andere Tiere fressen. Aber sie rotten sich gegenseitig nicht aus. Aber was ist das Problem, wenn eine neue Art hinzukommt? „Auf abgelegenen Inseln ist es so, dass viele Tierarten dort weniger Nachkommen haben. Also zum Beispiel nicht so viele und dafür größere Eier legen“, erklärt der Fachmann. Das liegt daran, dass auf einer Insel nur eine begrenzte Menge Nahrung für alle Bewohner zur Verfügung steht und oft weniger Fressfeinde vorhanden sind.Kommt nun ein neuer Feind hinzu, wie zum Beispiel eine neue Schlangenart, ist das ein Problem. „Wenn es nur wenige Nachkommen gibt und viele davon gefressen werden, gibt es nicht mehr genug Tiere, die überleben.“ So können ganze Arten aussterben. Das ist schon öfter vorgekommen.Deswegen wollen Experten auf den Galápagos-Inseln nun herausbekommen, wo die neue Schlange hergekommen ist. Und ob es noch weitere ihrer Art gibt. Denn sie wollen verhindern, dass die besondere Tierwelt der Inseln gestört wird.

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erstellt am 28.Feb.2014 | 01:39 Uhr

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