Buchtipp : Tatort Natur: Auch Tiere können Verbrecher sein

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Ihr mögt Tiere und auch Krimis? Dann könnte das Sachbuch und Mitmachbuch „Tatort Natur!“ das Richtige sein.

shz.de von
26. Januar 2016, 12:02 Uhr

Vorgestellt werden 60 tierische Täter. Die meisten davon leben in unserer Umgebung.

In dem Buch erfährt man, dass es natürlich nicht wirklich um Verbrechen geht. Tiere verhalten sich auf eine bestimmte Weise, weil sie überleben wollen. Es geht um sie und ihre Nachkommen.

Um satt zu werden, frisst die Singdrossel am liebsten Gehäuseschnecken. Hat der Vogel eine aufgespürt, schnappt er sie mit dem Schnabel am Häuschenrand. Dann fliegt er damit zu einem Stein. Dort zertrümmert er das harte Gehäuse, um an das weiche, leckere Innere zu gelangen.

Anders der Rothirsch: Er beteiligt sich regelmäßig an einer Schlägerei. Im Herbst zur Paarungszeit kämpfen die Männchen. Dazu benutzen sie ihre Geweihe. Denn nur der Sieger darf sich mit den Weibchen eines Rudels paaren.

Auf jeder Doppelseite des Buches wird ein Tier präsentiert. Man erhält allgemeine Informationen zum Kennenlernen. Dann gibt es den Täter-Steckbrief und die Beschreibung des Opfers und der Tatwaffe.

Außerdem sind dabei: Quizfragen, Detektivaufgaben, oft auch Vorschläge für Experimente. Ein tolles Buch, mit dem man viel Zeit verbringen kann – drinnen wie draußen.

Vorsicht, manches ist auch ein bisschen gruselig.

Bärbel Oftring, „Tatort Natur! Betrug, Mord & Täuschung im Tierreich und was dahintersteckt.“ Ab 7 Jahren.128 Seiten. 24,90 Euro. Verlag: Haupt.

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