zur Navigation springen

Buchtipp : Super-Gau-Rupert und Agent Archie

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 19.Jun.2015 | 01:04 Uhr

Seinen Spitznamen sucht man sich normalerweise nicht aus. Das ist das Problem. Denn es kann sein, dass andere einem Namen wie „Popel-Hirn“ oder „King Kack“ verpassen. Weil Rupert immer so verträumt und schusselig ist, wird er plötzlich nur noch „Rupert Rau, Super-Gau“ genannt.

Das ist auch der Titel des Comic-Romans. Es stimmt ja, dass Rupert ständig in peinliche Situationen gerät. Und einmal war da diese Sache mit der Teddybär-Schlafanzughose. Trotzdem will der Elfjährige sich nicht damit abfinden, für den Rest seines Lebens als Verlierer zu gelten. Er setzt alles daran, den Spitznamen wieder loszuwerden.

Lieber würde er „Drachentöter“ heißen, „Schwarzer Ritter“ oder wenigstens seinen früheren Spitznamen „Ruppi“ zurückbekommen. Der Weg dorthin ist schwierig. Aber Rupert ist nicht auf den Kopf gefallen, auch wenn seine Gedanken oft abschweifen. Kurz, er weiß sich zu helfen und er schafft mehr als man denkt.

Die Seiten sind lebendig gestaltet und die Figuren witzig. Das Besondere an dem Buch ist, dass es dazu noch um den Geheimagenten Archie geht. Ständig denkt Rupert sich neue Abenteuer mit dem superstarken, supermutigen Helden aus und zeichnet sie. Es ist sozusagen ein Comic im Comic.

Michael Gerard Bauer/ Joe Bauer, „Rupert Rau, Super-Gau“. Ab 9 Jahren. 192 Seiten. 9,95 Euro. Verlag: DTV.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen