Sport : Stuart macht Bundesliga-Fußballer fit

Stuart Rickards arbeitet seit sieben Jahren beim FC Schalke 04. Der Physiotherapeut gehört zum Medizin-Team der Schalker.
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Stuart Rickards arbeitet seit sieben Jahren beim FC Schalke 04. Der Physiotherapeut gehört zum Medizin-Team der Schalker.

Manchmal verletzen sich Kicker. Dann lassen sie sich von Fachleuten helfen – zum Beispiel von Stuart vom FC Schalke 04.

shz.de von
12. Mai 2015, 04:30 Uhr

Das hast du bestimmt schon einmal gesehen: In einem Bundesliga-Spiel liegt plötzlich ein Fußballer auf dem Boden. Er hat sich verletzt. Schnell laufen Leute von der Ersatzbank auf das Feld, um dem Spieler zu helfen. Das sind zum Beispiel der Mannschaftsarzt und ein Physiotherapeut (gesprochen: Füsioterapeut). Das sind Fachleute, die die Sportler fit machen, wenn sie Schmerzen haben oder verletzt sind.

Genau so ein Physiotherapeut ist Stuart Rickards (Foto). Der Mann arbeitet seit sieben Jahren beim FC Schalke 04. Erst hat er Kinder und Jugendliche behandelt. Mittlerweile kümmert er sich um die Profis.

Stuarts Arbeit beginnt zweieinhalb Stunden vor dem Training. Dann kommen die Spieler zu ihm, die nicht ganz fit sind. Stuart massiert zum Beispiel ihre Beine und lockert die Gelenke. Manchmal wickelt er auch einen Verband um den Knöchel. Das schützt vor Verletzungen.

Beim Training stehen Stuart und seine Kollegen am Spielfeldrand. Sie beobachten die Übungen der Spieler. Wenn sich jemand verletzt, helfen sie ihm. Sie geben alles, damit der Spieler wieder schnell fit ist.

Bei Spielen sitzt Stuart im Stadion auf der Ersatzbank. „Ich versuche mich aber nicht auf das Spiel zu konzentrieren“, sagt er. „Ich gucke mir die Spieler genau an. Humpeln sie? Laufen sie nach einem Foul wieder richtig? Macht jemand ein schmerzverzerrtes Gesicht?“ Ist ein Spieler verletzt, macht sich Stuart bereit für seinen Einsatz.

Der Physiotherapeut kennt die Schalker Spieler ganz genau. Mit einigen von ihnen hat er schon seit vielen Jahren zu tun – zum Beispiel mit Max Meyer und Leroy Sané. „Ich kenne ihre Verletztengeschichte und ihre Probleme. Ich weiß, wie sich die Gelenke anfühlen. Das hilft schon sehr“, sagt Stuart. Und würde er die Knie oder Füße der Spieler denn auch mit verbundenen Augen erkennen? „Manche auf jeden Fall“, sagt er lachend.

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