Feiern : Stockbrot und Gartenpizza

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Gärtnern lernen mit dem Projekt Villekula: In der Kina-Serie gibt es Tipps für alle, die gern draußeen sind.

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03. Juli 2015, 01:34 Uhr

Endlich Sommer! Das muss gefeiert werden – zum Beispiel mit einem Gartenfest. Das will gut geplant sein und damit alles gut läuft, haben die Garten-Kinder sich zunächst Gedanken gemacht, was auf keinen Fall fehlen darf!

Stockbrot am Lagerfeuer! Und dazu selbst geschüttelte Kräuterbutter sowie Pizza aus dem Lehmofen. Für den Teig für Pizza und Stockbrot vermischen sie 1 Kilogramm Mehl, 2 Päckchen Hefe, 2 Teelöffel Salz und Kräuter nach Geschmack. Dazu geben sie etwas mehr als einen halben Liter Wasser, und kneten, bis sie einen richtigen Klumpen Teig haben. Das ist ein bisschen anstrengend macht aber riesig Spaß! Dann muss der Teig ein bis zwei Stunden an einem warmen Ort stehen, damit er aufgeht. Das heißt so, weil der Teig durch die Hefe größer wird , als wollte er an einen anderen Ort gehen.

Dann muss man sich einen Stockbrotstock suchen, nicht zu dünn aber lang, damit man sich am Feuer nicht verbrennt und trotzdem dicht an die Glut herankommt. Aus einem kleinen Teil vom Teig eine Schlange kneten und um den Stock herumwickeln. Das Ganze gut andrücken und fertig ist das Stockbrot. Dann braucht man nur noch Geduld, bis es wirklich fertig ist!

Aus dem gleichen Teig kannst du Pizza backen. Da gibst du Tomatensoße drauf und am besten selbst angebautes Gemüse – Zwiebeln, Tomaten und Paprika. Salami und Käse passt natürlich auch gut.

Was gehört noch zum Gartenfest? Ein paar lustige Spiele, damit alle am Ende auch so richtig hungrig sind! Wir haben also beim Villekulafest mit zwei Schubkarren ein Wettrennen veranstaltet. So geht’s: Man nimmt zwei Schubkarren, überlegt sich einen Start- und einen Zielpunkt, sucht sich zwei starke Eltern und los geht’s. Wer als Erster wieder ins Ziel fährt, hat gewonnen!

Aber nach so viel Kraftanstrengung darf es an Erfrischung nicht fehlen! Also machen wir selbst Apfelsaft. Dazu brauchen wir eine Saftpresse, aber dann geht es auch ganz leicht. Ein herrlicher Apfel wird gewaschen und kann dann mit Haut und Haar oder Stiel und Kern in eine Öffnung gesteckt werden, wo er dann zerkleinert und der Saft aus ihm herausgepresst wird. Die Flüssigkeit fließt direkt in einen Becher und wir können den frischesten Apfelsaft weit und breit genießen.

Außerdem wird bei einem Sommerfest natürlich gesungen und getanzt und schließlich sitzen alle müde und glücklich am Lagerfeuer, lassen sich das Stockbrot schmecken und sind in Gedanken vielleicht schon beim nächsten Sommerfest, im nächsten Jahr...


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