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Kultur : Star Trek – Technik aus der Zukunft

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Raumschiff Enterprise war seiner Zeit voraus: Einiges, was sich die Macher der Serie vor langer Zeit ausdachten, gibt es heute wirklich.

Handys zum Aufklappen, flache Bildschirme oder Computer, die Sprachen übersetzen: All diese Geräte sind heute für uns selbstverständlich. Vor rund 50 Jahren gab es diese Dinge noch nicht im normalen Leben – aber in einer amerikanischen Fernseh-Serie. Sie heißt Star Trek. Bei uns wird sie auch Raumschiff Enterprise genannt.

Der Filmemacher Gene Roddenberry entwickelte dafür Ideen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. „Er hat sich bei Forschern, Raumfahrern und Ärzten erkundigt, was sie sich an neuen Techniken vorstellen könnten. Und danach hat sein Team die Welt auf dem Raumschiff Enterprise gestaltet“, sagt Experte Hubert Zitt. Der Hochschul-Lehrer hält regelmäßig Unterricht darüber, wie viel die Fernseh-Serie und unser Leben gemeinsam haben.

„In Star Strek steckt neben viel Fantasie viel echte Wissenschaft – dafür wurde die Serie auch immer wieder gelobt“, sagt er. Hubert Zitt ist 50 Jahre alt. In seiner Kindheit waren die Telefone groß wie Schuhkartons und hatten Wählscheiben. Sie standen fest an einem Ort im Haushalt. Doch schon als Kind guckte Hubert Zitt die Serie im Fernsehen. Es gibt sie nämlich schon seit fast 50 Jahren.

Captain Kirk hieß der Chef des Raumschiffs Enterprise damals. Er trug dort oft ein kleines Gerät in der Hand. „Mit diesem Kommunikator konnte er Kontakt halten zu den verschiedensten Leuten. Wie viele moderne Handys konnte Kirk das Gerät auf- und zuklappen“, sagt der Fachmann. Er vermutet, dass sich Hersteller von Handys dieses Gerät genau angeschaut haben.

Die Fernseher, die es in Hubert Zitts Kindheit gab, waren dick und schwer. Auf der Enterprise konnten die Fernseh-Zuschauer Flach-Bildschirme bewundern. Die Geräte waren wenige Zentimeter dick und hingen an der Wand. „In Wirklichkeit war man in den 1960-er Jahren nicht in der Lage, diese Technik herzustellen“, sagt Hubert Zitt. Heute aber haben viele Leute flache Fernseher zu Hause.

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erstellt am 27.Feb.2014 | 01:40 Uhr

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