Tiere : Stachelige Begegnungen

Mitnehmen sollte man einen Igel nur, wenn er krank oder verletzt ist. Meist ist er aber in der Natur am besten aufgehoben. Die Aufzucht eines Jungigels überlässt man besser einem Experten.
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Mitnehmen sollte man einen Igel nur, wenn er krank oder verletzt ist. Meist ist er aber in der Natur am besten aufgehoben. Die Aufzucht eines Jungigels überlässt man besser einem Experten.

shz.de von
06. September 2016, 01:30 Uhr

Im Herbst sieht man oft Igel umherkriechen. Das hat zwei Gründe. Zum einen sind die kleinen Stacheltiere auf Nahrungssuche. Sie fressen sich ein dickes Polster für den Winterschlaf an. Außerdem bekommen sie zwischen Juni und September ihren Nachwuchs, weshalb man auch immer wieder auf Igel-Babys trifft. Diese sollte man aber nicht anfassen oder mitnehmen, warnt eine Igel-Schützerin. Oft ist die Mutter nur auf Nahrungssuche und bald wieder zurück.

Über etwas zu Fressen freuen sich die Kleinen aber trotzdem, zum Beispiel über Katzenfutter oder gekochte Eier. Zum Trinken genügt ein Schälchen Wasser, Milch vertragen Igel nicht.

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