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Umwelt : Stachelig und schillernd

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ein kleiner Molch etwa ist dabei, dunkelbraun mit leuchtend-hellen Stellen. Er sieht aus wie die niedliche Version eines Krokodils. Dann ist da noch die Echse mit den gefährlich aussehenden Stacheln im Nacken. Und die Schlange mit dem schillernden Kopf. Und eine Pflanze mit wunderschöner roter Blüte. Und, und, und. All das sind Arten, die Forscher vor Kurzem erst entdeckten. Sie fanden sie alle in der Nähe des Flusses Mekong. Er fließt durch Südostasien und durchquert unter anderem die Länder Thailand, Laos und Kambodscha. Insgesamt 163 Arten, die die Wissenschaft bisher nicht kannte, fanden die Forscher dort. Das berichtet die Umwelt-Organisation WWF. Die Wissenschaftler sagten, sie fanden die Tiere und Pflanzen vor allem in schwer zugänglichen, entlegenen Gebieten.

Die Fachleute der Umwelt-Organisation sind aber auch besorgt. Sie glauben nämlich: Die Pflanzen und Tiere der Region sind gefährdet.

Wachsende Städte, der Bau von Straßen aber auch verbotenerweise gefangene Arten setzten ihnen zu. Sie befürchten etwa, eine der neu entdeckten Pflanzen könnte vielleicht nicht überleben. Andere verschwänden womöglich, bevor sie überhaupt entdeckt würden.

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erstellt am 19.Dez.2016 | 01:01 Uhr

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